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Merkel verteidigt Staatshilfen

(bo/ddp-hes) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die bisher gezahlten Staatshilfen für den Autohersteller Opel verteidigt. Die Mittel seien nötig gewesen, um dem Traditionskonzern eine faire Chance zum Überleben zu geben, sagte sie am Donnerstag auf der Eröffnungsfeier der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Die Zahlung des Überbrückungskredits und die Gewährung staatlicher Bürgschaften sei die richtige Entscheidung gewesen.

Die Bundesregierung hatte Opel einen Überbrückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro gewährt, der bereits zu einem Großteil abgerufen wurde. Insgesamt gewährt die Bundesrepublik Opel Staatshilfen von rund 4,5 Milliarden Euro, um den Traditionskonzern vor der Insolvenz zu retten und einen Verkauf der bisherigen General-Motors-Tochter zu ermöglichen.

Vergangene Woche waren monatelange Verhandlungen um eine Zukunft Opels zu Ende gegangen. Die Vereinbarung sieht den Angaben zufolge vor, dass der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna zusammen mit der russischen Sberbank einen Anteil von 55 Prozent an Opel erwirbt und dafür 500 Millionen Euro in Opel investiert. Der ehemalige Mutterkonzern General Motors behalte einen Anteil von 35 Prozent, die Mitarbeiter würden mit 10 Prozent beteiligt.

Opel beschäftigt europaweit rund 50 000 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon in Deutschland.

(Redaktion)


 


 

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