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Lohnerhöhung

Metaller in Hessen wollen «sieben plus X Prozent» mehr Lohn

(bo/ddp-hes). Die IG Metall fordert für die rund 430 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ein Lohnplus von mindestens sieben Prozent. Der Bezirksleiter der Gewerkschaft, Armin Schild, sagte am Mittwoch nach einer Sitzung der Tarifkommission der vier Länder im rheinland-pfälzischen Frankenthal, die IG Metall gehe «voraussichtlich mit einer reinen Geldforderung in einer Größenordnung sieben plus X Prozent in die Verhandlungen». Eine Forderung in dieser Höhe liege am unteren Rand der Erwartungen der Beschäftigten.

Die 206 Mitglieder der Tarifkommission seien sich einig gewesen,
dass die Tarifforderung für 2008 höher liegen müsse als die aus dem
vergangenen Jahr, sagte Schild. Die Mitarbeiter wollten an der guten
Auftragslage und den Rekordgewinnen teilhaben. Die klaffende Lücke
zwischen den Unternehmensgewinnen und Managergehältern auf der einen
sowie der Lohnentwicklung auf der anderen Seite rechtfertigten die
Ansprüche, erläuterte Schild: «Dieses Land hat ein Nachfrageproblem.»

(rheinmain)


 


 

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