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Börse, 2. Dezember

Börsen öffnen mit Gewinnen

(dapd). Das Stimmungshoch am deutschen Aktienmarkt hält an. Nach der Rallye vom Mittwoch legten die Kurse in Frankfurt am Main am Donnerstagmorgen weiter zu.

Der DAX gewann wenige Minuten nach Börsenöffnung 0,5 Prozent auf 6.894 Punkte, der MDAX stieg ebenfalls um 0,5 Prozent auf 9.566 Zähler. Der TecDAX kletterte um 0,6 Prozent auf 788 Punkte. Grund für die Kauflaune der Anleger ist Händlern zufolge die sich abzeichnende Entspannung an den europäischen Kreditmärkten: Die Risikoaufschläge auf spanische, portugiesische und italienische Staatsanleihen gingen zurück.

Auch an der New Yorker Wall Street hatten gute Konjunkturdaten zur Wochenmitte für einen blendenden Start in den letzten Monat des Jahres gesorgt. Neben einem unerwartet stark gestiegenen chinesischen Einkaufsmanagerindex lag auch der ADP-Arbeitsmarktbericht über den Erwartungen und lieferte eine positive Indikation auf den offiziellen Arbeitsmarkt-Bericht für November am Freitag. Beflügelt wurden die Kurse auch vom starken Rückgang der Risikoprämien auf Staatsanleihen der Wackelkandidaten aus der Eurozone. Der Dow-Jones-Index stieg um 2,3 Prozent auf 11.256 Punkte. Der Nasdaq-Composite schloss mit einem Aufschlag von 2,1 Prozent bei 2.549 Zählern. Umgesetzt wurden dabei 1,12 Milliarden Aktien.

Der Euro kostete am Donnerstagmorgen 1,3148 Dollar und lag damit leicht über dem Wert des Vorabends. Die EZB hatte am Mittwoch einen Referenzkurs von 1,3115 Dollar festgestellt.

Im DAX konnten sich Lufthansa mit einem Plus von 2,0 Prozent auf 17,26 Euro gut behaupten. Es folgten BMW und Deutsche Bank mit einem Gewinn von 1,8 Prozent auf 62,05 Euro beziehungsweise 1,0 Prozent auf 38,04 Euro. Am anderen Ende führten Merck die Verlierer an, die Papiere fielen um 1,1 Prozent auf 61,06 Euro. Verluste mussten auch Henkel und Linde hinnehmen.

Im MDAX lagen Gildemeister mit einem Plus von 2,5 Prozent auf 16,11 Euro vorn. Hamburger Hafen kletterten um 2,3 Prozent auf 33,16 Euro, Hugo Boss machten 1,8 Prozent auf 48,41 Euro gut. Im Minus lagen Rhön-Klinikum, die 1,4 Prozent auf 16,12 Euro fielen. MTU und Stada folgten mit einem Minus von 0,9 Prozent und 0,7 Prozent.

Im TecDAX waren allen voran QSC gefragt, die 3,2 Prozent auf 2,40 Euro stiegen. Gut behaupten konnten sich auch Phoenix Solar und Nordex. Smartrac mussten einen Verlust von 0,9 Prozent hinnehmen.

(dapd )


 


 

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