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Ab Dezember: Mit der U4 bis Enkheim

Mit dem Fahrplanwechsel wird die U-Bahnlinie bis zur Endstation der U7 verlängert

Ab 14. Dezember werden alle Züge der U-Bahnlinie U4, die heute an der Schäfflestraße halten, bis Enkheim weiterfahren. "Ohne Umsteigen von Enkheim zum 'Bernemer Markt' und zum Hauptbahnhof. Direkt von Bornheim zum Hessen-Center" – das sind die klaren Vorteile für die Fahrgäste, die Verkehrsdezernent Lutz Sikorski für die Verlängerung der U-Bahn-Linie nach Enkheim nennt.

Bereits mit dem Fahrplanwechsel zehn Tage vor Heiligabend wird die U4 auf dem neuen Linienweg verkehren. "Damit verbessern wir das Verkehrsangebot insbesondere für die Bürgerinnen und Bürger in Bornheim, im Riederwald und in Enkheim weiter", so Lutz Sikorski. Der Verkehrsdezernent hatte schon bei der Eröffnung des Abschnitts Seckbacher Landstraße – Schäfflestraße eine weitere Verlängerung der U4 bis Enkheim als wünschenswert bezeichnet.

Seit Juni fährt die U4 von der Seckbacher Landstraße über die Gleise des Betriebshofs Ost weiter bis zur Schäfflestraße, wo zur U-Bahn-Linie U7 umgestiegen werden kann. "Täglich nutzen rund 2.000 Fahrgäste das neue Angebot", sagt traffiQ-Geschäftsführer Dr. Hans-Jörg v. Berlepsch. Eine Untersuchung von traffiQ hat gezeigt, dass die Fahrgastnachfrage bei einer weiteren Verlängerung bis Enkheim deutlich höher ausfallen würde. VGF-Geschäftsführer Michael Budig: "Die letzten Monate haben VGF und traffiQ daher intensiv genutzt, um den Weg für die U4 frei zu machen." Es hat sich vor allem die Frage gestellt, ob an der Endstation der U7 in Enkheim auch mit einer zweiten U-Bahn-Linie ein reibungsloser Betrieb möglich ist. "Die VGF kann das zusätzliche Fahrpersonal und die benötigten Fahrzeuge zur Verfügung stellen", so Budig. Denn aufgrund der starken Nutzung der U4 sollen die Züge, die von und bis Enkheim fahren, tagsüber aus vier Wagen bestehen.
Damit bietet die U4 zwischen Seckbacher Landstraße und Enkheim tagsüber einen Viertelstundentakt. Zu den verkehrsschwachen Zeiten – zum Beispiel abends oder am Sonntag – fährt sie alle 20 Minuten. Ohne Umsteigen kommen Fahrgäste aus Enkheim dann in elf Minuten nach Bornheim und in weniger als zwanzig Minuten zum Hauptbahnhof. Umgekehrt erreichen Bornheimerinnen und Bornheimer nach nur zehn Minuten Fahrzeit das Hessen-Center.

"Auch das Angebot von Enkheim in die Innenstadt verbessert sich deutlich", stellt Hans-Jörg v. Berlepsch fest. Bietet die U7 bisher im Siebeneinhalb-Minuten-Takt acht Fahrten pro Stunde, so sind es mit der U4 insgesamt zwölf Züge, die das gemeinsame Ziel Konstablerwache ansteuern. Oder abends, wenn beide Linien alle 20 Minuten fahren, gibt es dann stündlich sechs – und damit doppelt so viel wie bisher – Verbindungen aus der Innenstadt nach Enkheim. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Einrichtung der Umweltzone in Frankfurt am gestrigen 1. Oktober wird damit auch das P+R-Haus an der Borsigallee für Pendler aus dem östlichen Rhein-Main-Gebiet noch interessanter.

"Eine so schnelle und nachhaltige Verbesserung des Nahverkehrsangebots, noch dazu als Tangentialverbindung zwischen den Stadtteilen – das hat es in Frankfurt noch nicht gegeben", bilanziert Verkehrsdezernent Sikorski. "Ich bin davon überzeugt, dass diese erneute Linienverlängerung zu deutlich mehr Fahrgästen für die umweltfreundlichen und schnellen Busse und Bahnen in Frankfurt führen wird."

Quelle: Stadt Frankfurt

(Redaktion)


 


 

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