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Garantiezertifikate

Mit Sicherheit an die Börse

(bo/ddp.djn). US-Kreditkrise, Konjunkturflaute, Inflationsangst - die Börsen sind auf Talfahrt. Wer Kursrückschläge vermeiden möchte, kann auf Garantiezertifikate setzen. Sie eröffnen Chancen an den Kapitalmärkten bei gleichzeitiger «Geld-zurück-Garantie».

Darauf weist das Portal biallo.de hin. Garantiezertifikate investieren in Anleihen und in Optionen auf bestimmte Basiswerte, etwa Aktien oder Indizes. Der Ertrag der Anleihe sichert das Kapital; die Option sorgt für die Rendite .

Wichtig: Kapitalerhalt sichert die Bank nicht für die gesamte Laufzeit zu, sondern nur zum Ablaufdatum - vor dem Enddatum kann der Wert des Zertifikats schwanken. Käufer sollten biallo.de zufolge auch aufpassen, wenn sie Papiere zu einem Preis über dem Garantiewert kaufen. Wurde das Zertifikat zu 100 Euro das Stück ausgegeben, so sichert eine Vollgarantie genau diesen Preis. Ist der Kurs in der Zwischenzeit gestiegen und beträgt beim Kauf 110 Euro, so muss der Käufer diesen aktuellen Kurswert bezahlen, die Kapitalgarantie verharrt aber bei 100 Euro. Sinkt der Kurswert Richtung Fälligkeit und verkauft der Anleger die Papiere zu 105 Euro je Stück, hat er fünf Euro pro Zertifikat eingebüßt.

Garantiezertifikate sichern nicht immer 100 Prozent des investierten Kapitals, sondern manchmal nur 80 oder 90 Prozent. Anleger sollten daher den Verkaufsprospekt genau lesen. Wissen sollte man auch: Jeder Kapitalschutz hat seinen Preis, sodass etwa die Gewinnchancen begrenzt sind oder auf Dividenden verzichtet werden muss. Garantiezertifikate beteiligen Anleger stets nur zum Teil an der positiven Wertentwicklung des Basiswerts.

(Redaktion)


 


 

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