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Beginn der Umsetzung des Masterplans

Mit Vorlage Siemens Technologiepark als zukunftsträchtigen Standort sichern

Die Weichen sind gestellt, jetzt kommt der Zug ins Rollen... Das erste Rahmenkonzept für den dreistufigen Masterplan "Industriestandort Wolfgang" mit dem Fokus Siemens-Technologiepark soll in die Tat umgesetzt werden. Wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky mitteilt, hat der Magistrat eine entsprechende Vorlage des Stadtplanungsamtes beschlossen. Wenn im Dezember auch das Stadtparlament zustimmt, kann der alte Bebauungsplan aufgelöst und ein neuer Plan mitsamt Veränderungssperre aufgestellt werden.

Der Geltungsbereich des neuen Bebauungsplans mit dem Titel "Nord-Ost/Technologiepark" umfasst im wesentlichen die Flächen des Siemens-Technologieparks südöstlich der Rodenbacher Chaussee in Wolfgang mit einer Gesamtfläche von zirka 21 Hektar. Das Gebiet soll zu einem offenen Industriepark weiterentwickelt werden, so OB Kaminsky.
Er erinnert daran, dass die Firma "AST - Angewandte Stadtforschung Steinebach GmbH" im Auftrag der Stadt ein Gesamtkonzept entwickelt hat, das Grundlage für die Bebauungsplanung ist.

Wenn die räumlichen Bedingungen für eine qualitative und quantitative Expansion gegeben sind, so war man sich im Magistrat einig, ist der Siemens-Technologiepark als zukunftsfähiger Arbeitsplatzstandort gesichert. Noch ist der Technologiepark geprägt von kleinteiligen Unternehmensansiedlungen unterschiedlicher Branchen, Betriebsformen und -größen. Eine städtebauliche Ordnung und ein zielgerichtetes Entwicklungskonzept für die Erschließungs- und Nutzungsstruktur fehlten bisher – dies soll sich nun ändern.

Auch die Voraussetzungen für eine Vernetzung mit dem Industriepark Wolfgang und den südlich angrenzenden Konversionsflächen sind gut, haben die Planer festgestellt. Die Größe des Gesamtareals von rund 150 Hektar sowie die komplexen Nutzungsstrukturen machen nach den Worten des OB bei der Überplanung ein sukzessives Vorgehen zwingend erforderlich.

In einem ersten Schritt ist dabei die städtebauliche Entwicklung des Siemens-Technologieparks zu einem attraktiven Industrie- und Gewerbepark mit geordneter Nutzungs- und Erschließungsstruktur vorgesehen.

Für Oberbürgermeister Claus Kaminsky bietet gerade der Siemens-Technologiepark mit seiner Verkehrsanbindung an die nahe Autobahn, die innere Straßenführung, die großen Freiflächen und die teilweise bereits sanierten Böden besondere Chancen für Synergien im Kontext mit dem Industriepark Wolfgang und den Konversionsflächen.

"Am Ende des Prozesses, der nun in die konkrete Umsetzung geht", so Kaminsky, "werden wir drei Teilpläne mit ihren jeweiligen Charakteristika in einen großen, zukunftsweisenden Masterplan zusammenführen, in dem städtebauliche, wirtschaftliche und ökologische Aspekte ebenso berücksichtigt werden wie Fragen des demografischen Wandels."

Quelle: Stadt Hanau

(rheinmain)


 


 

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