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MOBILE COMMERCE

Shopping-Apps: Online-Händler haben selten eine gezielte Marketingstrategie

Dank ihnen kann man heutzutage bequem, jederzeit und überall auf Shoppingtour gehen – die Rede ist von Shopping-Apps. Insbesondere junge Menschen, die technikaffin sind, nutzen diese praktische Shopping-Lösung immer häufiger. Onlinehändler könnten davon sehr profitieren, wenn sie ihre App mehr bewerben würden. Denn laut einer aktuellen Umfrage investieren viele Händler viel zu wenig Zeit und Geld in eine gezielte App-Marketingstrategie.


Bildrechte: Flickr The App Store PhotoAtelier CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Mal eben an der Bushaltestelle ein neues Outfit für die nächste Familienfeier bestellen – dank Shopping-Apps problemlos machbar. Schließlich hat man mit den smarten Anwendungen das Shoppingerlebnis jederzeit und überall in der (Hosen-)Tasche dabei. Und das scheinen auch immer mehr Verbraucher zu schätzen. Laut einer Umfrage des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e. V. und der Creditreform Boniversum erledigen mittlerweile rund 69 Prozent der Verbraucher ihre Einkäufe über das Smartphone. Bei jungen Menschen zwischen 18 und 39 Jahren ist diese neue Art des Einkaufens mit 84 Prozent besonders beliebt.

Ohne Marketingstrategie kein erfolgreicher Mobile Commerce

Und dafür haben sie inzwischen zahlreiche Möglichkeiten. Denn viele Onlinehändler haben ihr Geschäftsfeld auf Mobile Commerce ausgeweitet. Neben elektronischen Kundenkarten für das Smartphone bieten sie Verbrauchern auch eigene Shopping-Apps an, mit denen das Einkaufen unterwegs ohne lange Ladezeiten der jeweiligen Seite möglich wird. Beim Online-Fashion-Shop Zalando soll nach Angaben der Berliner Zeitung rund 60 Prozent des gesamten Traffics über eigene Apps laufen, die direkt auf der Seite des Online-Händlers heruntergeladen werden können. Davon profitieren mittlerweile nicht nur Nutzer von iOS und Android sondern auch von Windows. So kann erfolgreicher Mobile Commerce aussehen – der ohne intensive Marketingmaßnahmen allerdings kaum möglich wäre. Doch genau das scheint bei vielen deutschen Unternehmen noch nicht angekommen zu sein, wie eine aktuelle Umfrage von Shopgate jetzt zeigt.

Denn von insgesamt 377 Onlinehändlern, die an der Umfrage teilgenommen haben, wirbt rund jeder Dritte gar nicht für seine App. Zwar würden viele Online-Anbieter die App in bereits bestehende Kommunikationskanäle integrieren, von einer dedizierten Marketingstrategie könne dennoch keine Rede sein. Damit lassen sich viele Unternehmen die Chance auf noch höhere Umsätze und eine stärkere Kundenbindung entgehen. Denn der Umfrage zufolge soll ein App-Kunde im Vergleich zum mobilen Browser-Shopper rund 55 Prozent mehr wert sein. Da lohnt es sich allemal, mehr Zeit und Geld in eine effektive Marketingstrategie zu investieren. Doch auch wenn diese in vielen deutschen Unternehmen noch zu wünschen übrig lässt: Viele Händler haben das große Potenzial des Mobile Commerce bereits erkannt. Shopping-Apps gewinnen bei Händlern wie bei Verbraucher immer mehr an Bedeutung. Und so dürfte es nicht lange dauern, bis fast jeder Online-Anbieter mit einer eigenen App den Markt zu erobern versucht.

(Redaktion)


 


 

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