Weitere Artikel
Konstantes Quartalswachstum

Monster Employment Index unterstreicht stabilen Arbeitsmarkt

Der Monster Employment Index bestätigte im März sein hohes Niveau vom Vormonat und stieg aktuell um zwei Punkte. Er steht nun bei 148 Punkten. Fast jedes Bundesland und alle untersuchten Berufsgruppen konnten Zuwächse verbuchen. Zudem verzeichnet der deutsche Index mit einer Steigerung von 32 Punkten im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres zum ersten Mal das größte Wachstum unter allen untersuchten europäischen Ländern. Der Monster Employment Index erhebt monatlich die im Internet angebotenen Stellen und wertet dabei für Deutschland die Stellenangebote von 280 Unternehmens-Webseiten sowie mehr als zehn Online-Stellenbörsen aus.

"Trotz der letzten Ankündigungen einiger großer Unternehmen, Mitarbeiter entlassen zu müssen, zeigt der Monster Employment Index, dass viele Firmen weiter expandieren. Weil die Nachfrage nach qualifiziertem Personal immer größer wird, greifen die Arbeitgeber bei der Rekrutierung zunehmend auf das Internet zurück." sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. "Die aktuelle Entwicklung des Index und die stetig sinkenden Arbeitslosenzahlen sind sehr positive Zeichen an Stellensuchende und alle, die sich neu orientieren möchten."

Nachfrageanstieg in fast allen Branchen

Der durch den Fachkräftemangel begünstigte Anstieg an online ausgeschriebenen Stellen zeigte sich im März vor allem in drei Sektoren: Die Transport-, Post- und Logistikbranche konnte mit 13 Punkten den stärksten Zuwachs verzeichnen, bedingt durch eine große Nachfrage nach Technikern in Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Bereich Forschung und Entwicklung wuchs um zwölf Punkte an. Hier meldeten alle Regionen verstärkten Bedarf nach Arbeitskräften, besonders jedoch Berlin. Auch das Rechnungs- und Steuerwesen machte im Vergleich zum Vormonat Boden gut und stieg um elf Indexpunkte. Nur das Gastgewerbe sowie die Aus- und Weiterbildungsbranche mussten einen Rückgang von jeweils einem Punkt in Kauf nehmen.

Wachstum in allen Berufsgruppen

Nach hohen Anstiegen im Februar normalisierte sich der Index im März wieder und stieg in den einzelnen Berufsgruppen im Durchschnitt um vier bis fünf Punkte. Dabei musste keine der untersuchten Gruppen einen Nachfragerückgang verbuchen. Die Gruppe der Angehörigen gesetzgebender Körperschaften, leitender Verwaltungsbediensteter und Führungskräfte sowie jene der Bürokräfte und kaufmännischen Angestellten verbuchten einen Anstieg um je acht Punkte und zählen damit im März zu den Berufsgruppen, die ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen konnten.

Thüringen mit größtem Zuwachs im März

Angeführt von Thüringen verstärkten die meisten Bundesländer im März ihr Engagement im Bereich der Online-Rekrutierung. Thüringens Zuwachs um 19 Indexpunkte basiert vor allem auf der gestiegenen Nachfrage bei kaufmännischen Angestellten und Technikern. Trotz Rückgängen im Gastgewerbe sowie in der Aus- und Weiterbildungsbranche konnte auch Baden-Württemberg mit 16 Punkten einen großen Zuwachs an online ausgeschriebenen Vakanzen verzeichnen und führt so weiterhin im Jahresvergleich der Regionen: Um 41 Punkte oder 30 Prozent stieg der Index im Vergleich zum März 2007 an. Dieser Zuwachs wurde begünstigt durch eine gestiegene Nachfrage in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie im Gesundheits- und im Rechtswesen.

Weiterführende Informationen zum Monster Employment Index finden Sie im Internet unter: http://corporate.monster.com/Press_Room/MEI.html

(Redaktion)


 


 

Monsters
Arbeitsmarkt

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Monsters" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: