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Museum der Weltkulturen

Objektpaten gesucht und gefunden

(pia) Es ist erst zwei Monate her, dass die Ausstellung "Being Object. Being Art. Meisterwerke aus den Sammlungen des Museums der Weltkulturen Frankfurt am Main" im Frankfurter Museum der Weltkulturen eröffnet wurde.

 Zur gleichen Zeit wurde auch das Objektpatenschaftsprojekt initiiert – ein Projekt, welches Exponate zur Patenschaft anbietet, um deren Restaurierungskosten zu decken. Die bisherige Resonanz ist überwältigend. Mit der Hilfe von namhaften Frankfurter Institutionen, Unternehmen, Privatpersonen und Stiftungen sowie des Freundeskreises des Museums konnten bereits 24 Pate nschaften vergeben und über 60.000 Euro Spendengelder für die dringend notwendigen Restaurierungen der Exponate gesammelt werden.

Patenschaften aus dem ganzen Land

Das Museum ist für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und die tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten sehr dankbar und fühlt sich in seinem Engagement bestärkt, mehr Interesse für die kostbaren Sammlungsstücke des Museums zu wecken. Dies um so mehr, als sich auch Kunstinteressierte aus anderen Bundesländern und sogar aus Belgien bereit erklärt haben, eine Patenschaft für ein Objekt zu übernehmen. Die kommissarische Direktorin Christine Stelzig zeigt sich über den Erfolg des Projektes äußerst erfreut: "Mit dieser durchgängig positiven Resonanz haben wir gar nicht gerechnet. Wir sind von der regen Unterstützung der Frankfurter Bürger begeistert."

Museum tief in Frankfurts Gesellschaft verwurzelt

Wie tief das Museum in der Frankfurter Gesellschaft verwurzelt ist, zeigt sich auf besonders schöne Weise an einer Nachfahrin eines Sammlers von Beginn des 19. Jahrhunderts, die eigens eine Patenschaft für das Sammlungsobjekt ihres Vorfahren übernahm. Der Freundeskreis des Museums entschied sich für ein beeindruckendes Exponat, eine "Schweinemaske" aus Papua Neuguinea. Zuvor wählte die Vereinigung der Freunde afrikanischer Kultur eine Maske aus Gabun zu seinem Patenobjekt. Auch die Frankfurter Stiftung Citoyen hat spontan zwei Patenschaften übernommen – einen kostbaren Bogenhalter der Luba aus der Demokratischen Republik Kongo und eine Malagan-Maske aus Melanesien. "Es freut uns ungemein, dass so vielen Menschen das Museum der Weltkulturen und der Erhalt seiner kostbaren Objekte am Herzen liegen", so Christine Stelzig.

Patenschaftsprojekt wird fortgesetzt

Das Patenschaftsprojekt des Museums "Mit 80 Paten um die Welt" wird fortgesetzt. Patinnen und Paten werden – sofern gewünscht – bis zum Ende der Ausstellung am 31. Oktober namentlich auf einer Tafel am ausgewählten Objekt sowie auf der Museums-Homepage genannt. Eine Patenschaft beträgt eintausend Euro pro Objekt und ist steuerlich absetzbar. Der Erlös aus den Patenschaften wird zur Deckung von Restaurierungskosten für Exponate dieser Ausstellung verwendet. Wer mehr über das Objektpatenschaftsprojekt erfahren möchten oder Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich gerne an Heide Schott im Museum der Weltkulturen wenden, Telefon 069/212-35393. Weitere Informationen hat auch die Museums-Ho mepage unter www.mdw-frankfurt.de.

Quelle: Stadt Frankfurt

(Redaktion)


 


 

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