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Dritter Börsengang

Musterprozess gegen Telekom wird im Januar fortgesetzt

(bo/ddp-hes). Der seit Monaten ausgesetzte Musterprozess um den dritten Börsengang der Deutschen Telekom wird im Januar fortgesetzt. Vorgesehen seien zwei Verhandlungstermine am 15. und 16. Januar, teilte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main am Donnerstag mit. Dabei sollen bislang strittige Punkte des sogenannten Vorlagenbeschlusses erörtert werden.

Dagegen gebe es für die Vernehmung von vier Auslandszeugen noch immer keinen Termin. Eine Reaktion der zuständigen US-Behörde stehe noch aus. Die vier Zeugen sollen in einem Konsulat in San Francisco dazu befragt werden, ob der milliardenschwere Ankauf des US-Mobilfunkunternehmens VoiceStream durch die Telekom zum Zeitpunkt des dritten Börsengangs im Frühjahr 2000 schon festgestanden habe.

Das Ersuchen der Rechtshilfe war nötig geworden, weil die US-Manager das Erscheinen vor einem deutschen Gericht abgelehnt hatten. Die Verhandlung ist daher seit Juni ausgesetzt. In dem seit April laufenden Prozess muss das OLG entscheiden, ob die rund 16 000 Schadenersatzklagen von Kleinanlegern der Telekom berechtigt sind. Die bisher als Zeugen vernommenen ehemaligen Telekom-Manager, darunter Ex-Unternehmenschef Ron Sommer, hatten dies verneint.

(rheinmain)


 


 

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