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Wettbewerblicher Dialog

"Neue Mitte" Nidderau - Projektteam stellt aktuellen Verfahrensstand in öffentlicher Stadtverordnetenversammlung vor

Im öffentlichen Teil der gestrigen Stadtverordnetenversammlung am 26. Mai 2011 haben Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Fachbereichsleiter Steffen Schomburg sowie die Projektsteuerer der NH ProjektStadt und der beratenden Rechtsanwaltskanzlei Gleiss Lutz den aktuellen Stand des Verfahrens Wettbewerblicher Dialog vorgestellt.

„Wir gehen mit Riesenschritten auf die finale Entscheidung zu, welcher Investor den Zuschlag für die Gestaltung der ‚Neuen Mitte’ erhalten wird“, stellte Schultheiß fest. Aktuell befindet sich das Verfahren in der dritten Dialogphase, in der weiterhin an den beiden Konzepten gearbeitet wird, die sich noch im Rennen befinden.

Parallel dazu verhandeln Projektteam und Bewerber über die Inhalte des umfangreichen Vertragswerks. Wenn alles nach Plan verläuft, werden am 29. September 2011 die Stadtverordneten darüber entscheiden, welcher Bewerber die Neue Mitte realisieren wird – Ten Brinke oder die Bietergemeinschaft GIU/ Astoc/ Heberger.

„In der jetzigen Dialogphase geht es darum, die beiden Konzepte der Bieter in Details zu verbessern, um eine optimale Lösung für Nidderau zu erhalten“, erläuterte Bürgermeister Gerhard Schultheiß. Er betonte, dass dabei auch die Hinweise und Anregungen der Besucher des Ausstellungswochenendes im September 2010 sowie des Beirats und der Stadtverordnetenversammlung eine wichtige Rolle spielten. 

Zeitplan bis Verfahrensende
Dennis Hofmann von der NH ProjektStadt präsentierte den Anwesenden die weitere Zeitplanung bis zur finalen Entscheidung. So werden im Juni die Gremien über vorliegende Gutachten sowie die von den Bietern erarbeiteten Energiekonzepte informiert. Im August und September finden für die Stadtverordneten und den Beirat Workshops statt, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Lösungsvorschläge beschäftigen. Nach der finalen Entscheidung wird der ausgewählte Entwurf im Oktober der Öffentlichkeit vorgestellt.
Einzelheiten der Vertragsarchitektur Rechtsanwalt Dr. Olaf Otting von der Kanzlei Gleiss Lutz stellte den Stadtverordneten und Besuchern die Zusammensetzung des Vertragswerks vor. So wird der städtebauliche Rahmenvertrag um einen Vertrag zum Grundstückskauf, einen Vertrag zum Familien- und Kulturzentrum sowie einen Erschließungsvertrag ergänzt. Regelungsgegenstände der geführten Verhandlungen waren u. a. die Bauverpflichtung, Finanzierungsbestätigung und Sicherheitsleistungen, die kommunale Planungshoheit, die Einrichtung eines Lenkungsausschusses, Rücktrittsrechte und –folgen sowie die vertraglichen Verpflichtungen bezüglich der Erschließung der „Neuen Mitte“.

Sabine Fauth

(Redaktion)


 


 

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