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Saisonauftakt im Congress Park Hanau

Neue Philharmonie Frankfurt am Samstag im CPH

Der Fachbereich Kultur startet auch in der kommenden Saison wieder mit der "Neuen Philharmonie Frankfurt". Am 25. Oktober dürfen sich Musikfreunde ab 19.30 Uhr im Hindemith-Saal des Congress Park Hanau (CPH)auf drei besonders beeindruckende Werke freuen; dabei steht eine moderne Komposition von Ludger Vollmer zwei Werken von Brahms und Beethoven gegenüber.

Für interessierte Besucherinnen und Besucher wird Dr. Ralph Philipp Ziegler um 18.30 Uhr einen Einführungsvortrag im Landgraf Alexander-Friedrich-von-Hessen-Saal halten.

Auf dem Programm stehen zum Saisonauftakt Ludger Vollmers Danses rituelles d’évocation du véritable printemps, das Konzert D-Dur für Violine und Orchester op. 77 von Johannes Brahms sowie nach der Pause Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr.7 A-Dur op.92. Als Dirigent steht Wolfgang Wengenroth in Hanau am Pult, die Violine spielt Jagdish Mistry.

Ludger Vollmer (Jahrgang1961) ist ein deutscher Musiker, Komponist und Diplompädagoge. Seit 1993 ist er als freischaffender Komponist und Musiker tätig. Die Danses rituelles d’évocation du véritable printemps wurden mit der Neuen Philharmonie Frankfurt im Juli 2007 im Rahmen der "Wilhelmsbader Sommernacht" mit großem Erfolg uraufgeführt.
Das Werk ist das Ergebnis neuer Überlegungen zu Verschmelzungstechniken beim Umgang mit westöstlichen Modi. Sein Name stellt eine Hommage an Igor Stravinsky dar. Zugleich soll er an die falschen, menschengemachten Frühlingstage im November 2006 gemahnen.

Mit Johannes Brahms folgt ein deutschsprachiger Spätromantiker der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Violinkonzert D-Dur op.77 ist sein einziges Violinkonzert und eines der bekanntesten seines Genres.
Das Werk entstand im Jahre 1878 für den berühmten Geiger und Freund Brahms', Joseph Joachim, dem es auch gewidmet ist. Das Stück wurde am 1. Januar 1879 in Leipzig uraufgeführt.
Auch nach über 125 Jahren ist dieses Werk so beliebt wie je; für kein anderes Violinkonzert gibt es eine größere Anzahl von Einspielungen.

Ludwig van Beethoven gilt als der Komponist, der die Musik der Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung geführt und der Romantik den Weg bereitet hat. Seine 7. Sinfonie in A-Dur op. 92 entstand in den Jahren 1811–1812 und wurde in der Aula der Wiener Universität 1813 anlässlich eines Benefizkonzerts uraufgeführt. Beethoven dirigierte selbst.

Zu den tiefgreifendsten Passagen der sinfonischen Literatur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zählt die elegische Chaconne des zweiten Satzes. Das ganze Werk ist vom Rhythmus geprägt, der in den letzten beiden Sätzen regelrecht explosiv zündet - Richard Wagner nannte die Sinfonie einmal "Apotheose (Verherrlichung) des Tanzes".

Karten gibt es im Vorverkauf bei Frankfurt Ticket RheinMain am Marktplatz, Telefon Hanau 258555, bei der Volksbühne in der Nürnberger Straße, Rufnummer 20144, und beim Hanauer Anzeiger in der Hammerstraße, Telefon 2903545.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Fachbereich Kultur unter der Telefonnummer Hanau 295-8125 und im Internet unter www.hanau.de .

Foto: www.pixelio.de

(Redaktion)


 


 

Klassik
Sinfonieorchester
Congress Park Hanau
Dr. Ralph Philipp Ziegler

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