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Kultureller Höhepunkt zum Jahresbeginn

Neujahrs-Konzert mit dem Landesjugendsinfonieorchester Hessen

Zum Neujahrs-Sinfoniekonzert 2009 laden die Stadt Hanau und die Stiftung der Sparkasse am Samstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr in den Congress Park Hanau ein. Nachdem der Fachbereich Kultur und die Sparkassenstiftung im Januar 2005 erstmals mit großem Erfolg ein Neujahrs-Sinfoniekonzert im Congress Park Hanau veranstalteten, wird am 10. Januar des kommenden Jahres zum nunmehr vierten Mal zu diesem kulturellen Höhepunkt zum Jahresbeginn in den Congress Park Hanau eingeladen.

Die Veranstalter freuen sich, dass sie das Landesjugendsinfonieorchester (LJSO) Hessen unter der Leitung von Professor Hubert Buchberger verpflichten konnten. Als Solistin wird Lena Buchberger an der Harfe zu hören sein, eine mehrfach preisgekrönte Musikerin. Das Konzert beginnt mit der Sinfonie Nr. 2 von Henri Dutilleux, "Le Double". Es folgen Claude Debussys "Danse sacrée et Danse profane" für Harfe und Orchester und Olivier Messiaens "L'Ascension".

Karten im Vorverkauf gibt es in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Das LJSO Hessen vereint die besten jungen hessischen Musikerinnen und Musiker zu einem sinfonischen Klangkörper erster Güte. Bereits 1976, mit damals 30 Musikerinnen und Musikern gegründet, zählt es heute über 120 Mitglieder im Alter zwischen 13 und 22 Jahren, die sich alle durch ein überzeugendes Vorspiel vor einer fachkundigen Jury für die Mitgliedschaft qualifiziert haben. Die meisten Mitglieder sind Preisträger auf Landes- und Bundesebene des Wettbewerbs "jugend musiziert", viele darüber hinaus Studentinnen und Studenten an deutschen Musikhochschulen.

Zwei- bis dreimal jährlich erarbeitet das Orchester in 10-14-tägigen Arbeitsphasen während der Schulferien anspruchsvolle Konzertprogramme. In den anschließenden Konzerten besticht das Orchester stets durch hohe Motivation und herausragende künstlerische Leistung. Wichtiger Teil der Arbeit sind auch die Auslandstourneen, kammermusikalische Projekte und Spartenübergreifendes wie eine Produktion mit Künstlern der documenta XII, 2007, runden das Profil des LJSO Hessen ab.

Zum Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks besteht eine Orchester-Patenschaft. Die Arbeit des Orchesters ist eindrucksvoll auf inzwischen 14 CDs dokumentiert, deren Realisation in hohem Maße den Freunden und Förderern des LJSO Hessen zu verdanken ist. Getragen wird das Orchester von der Landesjugendsinfonieorchester Hessen gGmbH . Die gemeinnützige Gesellschaft, deren alleiniger Gesellschafter das Land Hessen ist, wird institutionell durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

Solistin Lena-Maria Buchberger wurde 1985 in Frankfurt geboren. Im Alter von 11 Jahren begann sie mit dem Harfenspiel. Sie ist mehrfache Regional-, Landes- und Bundespreisträgerin beim Wettbewerb "Jugend Musiziert" und war von 2001 bis 2004 Mitglied des Jugend-Sinfonie-Orchesters Hessen. Sie spielte aber auch im Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen, in der Russischen Kammerphilharmonie Sankt Petersburg, im RIAS-Jugendorchester, im West-Eastern Divan Orchestra und in der Jungen Deutschen Philharmonie. Als Aushilfe gastierte sie bei den Berliner Philharmonikern unter den Dirigenten Sir Simon Rattle, Bernard Haitink, Jiri Belohlavek und Daniel Barenboim, ab 2010 ist sie Mitglied der Orchesterakademie dieses Orchesters.

Der Frankfurter Dirigent, Kammermusiker, Hochschullehrer und Geiger Hubert Buchberger studierte von 1970 bis 1977 an der Musikhochschule seiner Heimatstadt bei Heinz Stanske und Günther Weigmann Violine und Kammermusik. Bereits während seines Studiums, im Jahre 1974, gründete er das Buchberger Quartett. Dieses Ensemble wurde durch die "Bundesauswahl Junger Künstler" des Deutschen Musikrates gefördert und war Preisträger internationaler Wettbewerbe, etwa in Portsmouth, Hannover und Evian. 1977 erhielt Hubert Buchberger einen Lehrauftrag an der Frankfurter Musikhochschule, 1985 wurde er zum Honorarprofessor ernannt und 1988 zum hauptamtlichen Professor für Kammermusik an diesem Institut berufen. Aus seiner Kammermusikklasse sind zahlreiche konzertierende Ensembles hervorgegangen. Von 1991 bis 1994 war er Prorektor, von Mai 1998 bis November 1999 Dekan des Fachbereichs Künstlerische Ausbildung, von 1999 bis 2002 leitete er als Vizepräsident geschäftsführend die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Als Dirigent widmet er sich neben seinen Engagements als Gastdirigent derzeit insbesondere vier projektweise arbeitenden Ensembles: Seit der ersten erfolgreichen Zusammenarbeit im Frühjahr 2002 ist er "Ständiger Dirigent" des Landesjugendorchesters Nordrhein-Westfalen. Mit diesem Orchester erarbeitet er das große sinfonische Repertoire und absolvierte viele erfolgreiche Auftritte. Im Frühjahr 2008 leitete er im Rahmen eines Projektes zum 100. Geburtstag von Olivier Messiaen zwei Konzerte mit einem von Messiaens Hauptwerken, dem Oratorium "La Transfiguration de Notre-Seigneur Jésus-Christ".

Quelle: Stadt Hanau

(Redaktion)


 


 

Landesjugendsinfonieorchester Hessen
Stadt Hanau

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