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Erbschaftssteuerreform

Neuregelung beim Vererben von Immobilien ab 2009

(bo/ddp.djn). Eine wesentliche Auswirkung der Erbschaftssteuerreform ab 2009 ist die Erfassung des Grundbesitzes auf Marktniveau anstatt wie bislang mit dem niedrigen Steuerwert. Die Kanzlei Dr. Ebner, Dr. Stolz & Partner aus Stuttgart weist darauf hin, dass sich dennoch ein Abwarten für den engen Familienkreis lohnt. Denn mit dem künftig höheren Hauswert ziehen gleichzeitig die Freibeträge deutlich an, etwa für Kinder auf 400 000 Euro, für Enkel auf 200 000 Euro und für Ehegatten und gleichgeschlechtliche Lebenspartner auf 500 000 Euro.

Entscheidend für diesen Verwandtenkreis ist also, inwieweit eine
künftige Bewertung zum Marktpreis höhere Ergebnisse bringt und ob
diese oberhalb der neuen Freibeträge mehr Schenkungsteuer nach sich
ziehen als derzeit.

Sollen die Immobilie vom Neubesitzer selbst genutzt werden, kann
derweil zugewartet werden. Denn Übertragungen an Ehepartner oder
Kinder bleiben wohl im Erbfall unabhängig vom Wert komplett
steuerfrei, wenn die Immobilie zehn Jahre bewohnt wird.

Für alle anderen möglichen Erben steigen die Steuersätze hingegen.
Bei Geschwistern, Neffen, Cousins oder dem Lebensgefährten sollte der
Haustransfer also zügig erfolgen.

(rheinmain)


 


 

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