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Führungskräfte gesucht

Neustart für GAMEplaces BUSINESS & LEGAL

Ab dem 22. September geht die Frankfurter Business-Frühstücksreihe GAMEplaces BUSINESS & LEGAL in die zweite Runde. Einmal mehr thematisiert GAMEplaces BUSINESS & LEGAL branchenspezifische Rechtsfragen sowie Fragen des beruflichen Alltags, die anhand ausgewählter Praxisbeispiele beleuchtet werden. Die insgesamt neun Veranstaltungen finden in der IHK Frankfurt statt und richten sich primär an Führungskräfte aus der Game- und Medienbranche, die ihr theoretisches und praktisches Wissen vertiefen möchten. Zum Auftakt des neuen Zyklus gibt Guido Hettinger (Brehm & v. Moers) in seinem Vortrag 'Die IP' einen systematischen Überblick über die urheber- und medienrechtlichen Grundlagen bei der Entwicklung von Games. Die Teilnahme ist nach Anmeldung auf www.gameplaces.de kostenlos.

Nicht selten ist die 'Intellectual Property' (kurz: 'IP') an einem Spiel Gegenstand hitziger Verhandlungsführung oder sogar gerichtlicher Auseinandersetzungen zwischen Entwicklern und Publishern. Was aber genau ist die 'IP'? Aus welchen Rechtspositionen setzt sie sich zusammen und wie kann ein Entwickler diese erwerben? Diese und weitere Fragestellungen sind Gegenstand von Hettingers Vortrag, mit dem der Rechtsanwalt ein Bewusstsein für den Themenkomplex 'Intellectual Property' schaffen möchte: "Um ein sicheres Gespür im Umgang mit potenziellen juristischen Fallstricken entwickeln zu können, sollten Entwickler und Publisher die elementaren Fakten kennen", sagt Hettinger, der das Thema sowohl unter juristischen als auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten beleuchtet. Bei Letzteren geht es vor allem darum, wer berechtigt ist, Nachfolge- oder Zusatzprodukte zu erfolgreichen Spielen zu entwickeln und herauszubringen. In juristischer Hinsicht ist die ordnungsgemäße Lizenzierung besonders relevant. Diese geht der internationalen Vermarktung eines Spiels voran und sollte unter anderem den Schutz aller in einem Spiel verkörperten urheberrechtlichen Nutzungsrechte sicherstellen.

"Das Interesse am Informationsangebot von GAMEplaces BUSINESS & LEGAL war und ist enorm", sagt Manuela Schiffner, Leiterin des Kompetenzzentrums Kreativ-Wirtschaft bei der Wirtschaftsförderung Frankfurt. Aufgrund der zahlreichen Nachfragen hätten sich die Organisatoren entschlossen, die regelmäßigen Termine wieder aufzunehmen. "Selbstverständlich berücksichtigen alle Vorträge der zweiten Staffel aktuelle Entwicklungen und Veränderungen", so Schiffner weiter.

Über GAMEplaces: GAMEplaces ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, der Weber Networking GmbH sowie des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU). Mit ihrer im April 2006 ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe wollen die Initiatoren für die Thematik 'Games & Gaming' sensibilisieren. Brancheninterne und -übergreifende Netzwerke sollen gefördert und gestärkt werden. Eine erste konzeptionelle Erweiterung erfuhr GAMEplaces 2007 durch die eintägige Fachkonferenz 'GAMEplaces International'. 2008 kam mit GAMEplaces BUSINESS & LEGAL eine weitere hinzu; Partner der Business-Frühstücksreihe ist die IHK Frankfurt am Main. Mehr Informationen über GAMEplaces finden Sie auf www.gameplaces.de; hier können Sie sich außerdem für die kommenden Termine anmelden.

Termine, Themen & Referenten

21.10.2009: Christian Hoppenstedt (Hoppenstedt & Wolters): 'Der Deal: Der Entwicklungs- und Lizenz Vertrag für Games' Ein Vertrag zwischen Entwicklerstudio und Publisher regelt die Herstellung eines noch zu realisierenden Spiels sowie dessen Lizenzierung und Auswertung. Christian Hoppenstedt stellt die wesentlichen Aspekte üblicher Entwicklungs- und Lizenzverträge mit folgenden Schwerpunkten vor: Vertragsnatur: Werkvertrag und Dauerschuldverhältnis, Das Produkt: Definitionen und Design Document, Teilleistungen und -abnahmen, Mitwirkungspflichten des Auftraggebers, Rechtseinräumung und Vergütungsregelungen.

18.11.2009: Dr. Andreas Lober (Schulte Riesenkampff): 'Alles online, oder was?' Die meisten Spiele haben heutzutage Online-Funktionen: Viele werden online vertrieben, andere können kostenlos downgeloadet oder im Browser gespielt werden. Worin aber unterscheidet sich der Vertrieb von Online-Spielen von der klassischen Distribution ? Wie müssen die Vertragbedingungen gestaltet werden und wie kann man hier Regelverletzungen umgehen? Dr. Andreas Lober geht diesen und weiteren sich aus der Online-Distribution ergebenden Rechtsfragen nach.

GAMEplaces BUSINESS & LEGAL in 2010

10.2.2010 'Rights Clearance: Verträge mit Kreativen' (G. Hettinger)

25.3.2010 'Rechtliche Rahmenbedingungen der Lizenziserung' (D.Böttcher)

15.4.2010 'Der geplatzte Deal: Leistungsstörungen und vorzeitige Beendigung von Entwicklungs- und Lizenzverträgen für Games' (C. Hoppenstedt)

12.5.2010 'Blut ist rot – Jugendschutz bei Computerspielen' (Dr. A. Lober) 16.6.2010 '...und nun zur Werbung: Image-Advertising und Werberecht (Dr. A. Lober)

01.7.2010 'Safety first' (Dr. B. Wemmer)

DIE REFERENTEN:

Dirk Böttcher (Atrott & Böttcher) ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und berät vor allem Mandanten aus der Musik-, Film- und Fernsehproduktion sowie Konzertveranstalter, Sponsoring - und Merchandisingfirmen, Hersteller von Computerspielen sowie Werbeagenturen.

Guido Hettinger & Dr. Benedikt Wemmer (beide: Brehm & v. Moers) haben sich auf Urhbeber- und Medienrecht sowie Recht der Informationstechnologie spezialisiert. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind u.a. die Vertragsgestaltung für Medien- und IT-Projekte, digitale Distribution von Content und Softwareanwendungen sowie Electronic- bzw. Mobile-Commerce. Christian Hoppenstedt (Hoppenstedt & Wolters) ist Medienanwalt mit den Schwerpunkten Urheber-, Lizenzvertrags- und Wettbewerbsrecht und Experte in den Bereichen Film, Games, Werbung und Musik.

Dr. Andreas Lober (Schulte Riesenkampff) promovierte über Jugendschutz bei Computerspielen und berät führende Unternehmen der Gamebranche u. a. bei der Implementierung neuer Geschäftsmodelle, dem Schutz geistigen Eigentums, der Vertragsgestaltung und in Gerichtsverfahren.

(Redaktion)


 


 

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