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E-Mail Marketing für KMU

Seit einiger Zeit versenden auch vermehrt kleine und mittelständische Unternehmen Newsletter an ihre Kunden und Geschäftspartner. Die vermeintlich schnelle Umsetzung spart jedoch keinesfalls die gründliche Auseinandersetzung mit dem Thema E-Mail Marketing.

Für welche Unternehmen/ Branchen lohnt sich Newsletter Marketing?

Laut einer Studie des Softwareherstellers eDisplay, in der Kundenbefragungen im deutschsprachigen Raum (DACH) zu Grunde gelegt wurden, ist eine starke Zunahme von E-Mail Marketing Aktivitäten vor allem bei Unternehmen in den Bereichen Touristik & Freizeit, Hotel- und Gaststättengewerbe, Kulturmanagement, Verlagswesen, Windkraft- und Solaranlagen und Immobilienvermittlung feststellbar. Aber auch Anwaltskanzleien, Unternehmens- und Steuerberater sind häufiger unter den Nutzern zu finden. Eine Eingrenzung von E-Mail Marketing Anwendern nach Branchen ist aber pauschal nicht möglich, da kleine und mittelständische Unternehmen zunehmend branchenübergreifend tätig werden.

Feststellbar ist aber die Gemeinsamkeit, Kunden über einen längeren Zeitraum zu binden, sie regelmäßig zu informieren und somit nachhaltig den Mehrwert der Marketingaktivität des Unternehmens zu steigern. Die Akquise der Empfängerdaten Mailinglisten sind die Grundlage aller E-Mail Marketing Aktivitäten. Die professionelle Kontaktakquise und Pflege vorhandener Daten sind hierbei als zentral zu betrachten. Viele Unternehmen erwerben von (teilweise dubiosen) Drittanbietern E-Mail Adressen, um den schnellen Erfolg mit einer Kampagne zu sichern. Doch meist zeigt sich dieser Ansatz als erfolglos. Kunden möchten mit Inhalten informiert werden, für die sie ein tatsächliches Interesse hegen. Werden unerwünschte oder unbrauchbare Informationen zugestellt, hat das die sofortige Ablehnung der Nachricht und ggf. auch einen Imageverlust des verteilenden Unternehmens zur Folge.

Für ein juristisch sauberes Permission Marketing ist die Generierung von Kundendaten im Double Opt-in Verfahren zu empfehlen. Interessierte Kunden melden sich z.B. auf der Internetseite des Unternehmens für einen thematisch klar ausgerichteten Verteiler an und bestätigen dies danach über einen per E-Mail zugestellten Anmeldelink. Damit kann ausgeschlossen werden, dass Empfänger in Verteilerlisten aufgeführt werden, die nie in darin enthalten sein wollten. Außerdem ist durch die aktive Interessensbekundung davon auszugehen, dass die zugestellten Informationen auch gelesen und verarbeitet werden.

TIPP: Im Internet erhalten Sie kostenlose Anmelde-Formulare. (z.B. unter http://www.newsletter-software-sendblaster.de/download-email-marketin g-tools.html#AnmeldeformularFormmailerNewsletter )

Trotz der Entwicklung, Software verstärkt in das Internet auszulagern (Cloud-Computing), hegen viele Unternehmen Zweifel an der Sicherheit ihrer Kundendaten. In die Schlagzeilen geratene Skandale, wie der erst im April 2011 bekannt gewordene Datendiebstahl beim japanischen Elektronikkonzern Sony, verunsichern die Anwender. Dadurch sind so genannte Desktop-Mailer nach wie vor stark gefragt. Bei diesen Lösungen werden die Kundendaten in lokalen Datenbanken gesichert. Der Markt an professionellen Newsletter-Programmen, die direkt auf dem Anwender-PC installiert werden, ist durchaus übersichtlich. Am Beispiel der Newsletter-Software SendBlaster ( http://sendblaster.com/de ) wird schnell klar, dass die Komplexität einer Marketingkampagne durchaus mit einer leicht verständlichen Newsletter Software herunter gebrochen werden kann.

Wer sich auf die Suche nach einem geeigneten E-Mail Marketing Programm begibt, sollte sich, bzgl. der Leistungsfähigkeit, mit folgenden 10 Fragen auseinandersetzen: 1.Können An- und Abmeldungen automatisch verwaltet werden? 2.Sind Schnittstellen für den Datenimport und export vorgesehen und ausreichend? 3.Können externe grafische Vorlagen (z.B. als HTML Datei) importiert werden? 4.Können mehrere Empfängerlisten verwaltet werden? 5.Sind die Empfängerdaten nach individuellen Kriterien filterbar? 6.Wird neben dem Mailversand per SMTP-Relay (z.B. http://turbo-smtp.de ) auch das direkte Senden unterstützt? 7.Gibt es eine interne SPAM-Analyse? 8.Können so genannte Hybrid E-Mails (als Text und HTML-Version gemeinsam) versendet werden? 9.Besteht die Möglichkeit, den Verlauf von E-Mails nachzuvollziehen (E-Mail Tracking)? 10.Können Rückläufer (nicht zustellbare E-Mails) individuell erkannt werden?

Der inhaltliche Mehrwert einer E-Mail ist grundlegend entscheidend. Der Empfänger eines Newsletters realisiert die Relevanz der Nachricht innerhalb von 1-2 Sekunden. Insofern spielt als erstes die Wahl des passenden Betreffs eine entscheidende Rolle. Genau wie auch beim Suchmaschinenmarketing ist der tatsächliche Nutzen für den Leser der zweitwichtigste Punkt. Für ihn nicht interessante Informationen über Produkte und Leistungen führen entweder zum unverzüglichen Löschen der Nachricht oder gar zur Abmeldung aus der Mailing-Liste. Nicht erfahrene Texter und Marketing-Beauftragte sollten sich unbedingt intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen.

Der Versand eines Newsletters kann unabhängig vom Einsatz der Newsletter Software auf direktem Weg oder über einen so genannten Relay Host (SMTP-Server) erfolgen. Beim direkten Senden ist sicherzustellen, dass die genutzte Datenleitung, insbesondere die IP-Adresse, eine ausreichende Vertrauensstellung beim empfangenden Mailserver genießt. Ist dies nicht der Fall, gelangen E-Mails in Spam-Ordner oder werden direkt blockiert. Für Unternehmen ohne die qualifizierte Anbindung hat sich der Versand über geeignete SMTP-Relay Server als erfolgreich herausgestellt.

(Michael Winckler und Claudia Pietsch/dapd)


 


 

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