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Achtung Mieter und Hausbesitzer

Nicht alle Belege zum Jahreswechsel entsorgen

(bo/ddp.djn). Während Privatleute die Belege über ihre Werbungskosten oft nach Erhalt des Steuerbescheides bedenkenlos entsorgen können, gelten für Mieter und Hausbesitzer im Gegensatz zu den übrigen privaten Steuerzahlern gesonderte Vorschriften beachten. Auf die besondere Aufbewahrungspflicht weist die Kanzlei Ebner Stolz Mönning Bachem aus Stuttgart hin.

Wird ein Unternehmer mit Arbeiten rund um Haus, Wohnung oder
Garten betraut, muss der private Auftraggeber darauf bestehen,
innerhalb von sechs Monaten eine Rechnung zu erhalten. Diese hat er
dann zwingend zwei Jahre lang aufzubewahren. Die Frist beginnt erst
mit Jahresablauf. Wurde also zu den 2006 ausgeführten Malerarbeiten
erst 2007 eine Abrechnung erstellt, darf diese frühestens an Neujahr
2010 vernichtet werden. Betroffen von dieser vielfach unbekannten
neuen Pflicht sind neben herkömmlichen Bauleistungen auch
Reparaturarbeiten, die Vermietung von Containern sowie Leistungen von
Architekten, Reinigungsfirmen oder Gärtnern. Ausgenommen ist
lediglich der Kauf im Baumarkt.

Kann eine Handwerkerrechnung später auf Verlangen von
Finanzbeamten oder Zöllnern nicht mehr vorgelegt werden, droht ein
Bußgeld von bis zu 500 Euro. Daher sollten Mieter und Hauseigentümer
sämtliche Rechnungen sorgsam ablegen, auch wenn sie vom Finanzamt als
geprüft zurückkommen.

(Redaktion)


 


 

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