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10 Jahre Stationäre Neurologische Klinik

Oberbürgermeister Claus Kaminsky würdigt zehnjähriges Bestehen der stationären Patientenversorgung

Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat das zehnjährige Bestehen der stationären Patientenversorgung in der städtischen Klinik für Neurologie gewürdigt. „Hier war von Anfang an eine beachtliche Dynamik drin“, bescheinigte er Chefarzt Privatdozent Dr. Horst Baas in einer Feierstunde im Klinikum Hanau. Baas wertete es als Erfolg, dass die Zahl von anfangs jährlich tausend Fällen sich mittlerweile verdreifacht habe.

Mit zwei Assistenten, einer MTA und 20 Betten auf einer Station in der Medizinischen Klinik übernahm Dr. Baas am 1. Dezember 1998 den neurologischen Konsiliardienst im Klinikum Hanau. Der Neubau der Neurologischen Klinik mit 42 Betten auf zwei Stationen ging 2000 in Betrieb. 2004 kamen 18 Betten in der Parkinson-Station hinzu; sie versorgt Patienten sogar überregional. 2006 folgte die Eröffnung einer spezialisierten neuen Schlaganfall-Station mit insgesamt 20 Betten, darunter sechs der sogenannten Stroke Unit für akute Fälle, die von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft als überregionale Stroke Unit zertifiziert wurde. Diese Einheit will Baas erweitern, wenn 2011 der neue M-Bau des Klinikums fertig gestellt ist.
Was die Zukunft bringt, darauf ging auch Oberbürgermeister Kaminsky als Klinikdezernent ein. Er kündigte an, dass nach dem zu erwartenden Stadtverordnetenbeschluss vom 15. Dezember ein neurologisch ausgerichtetes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) als Klinik-Tochter seine Arbeit aufnehme. Wenn wie geschehen Arztsitze von Neurologen aufgegeben und nicht von anderen niedergelassenen Ärzten übernommen würden, dann liege es nahe, dass das Klinikum sich um diese Sitze für ein eigenes MVZ bemühe. Dieses Neuro-MVZ soll unter anderem Spezialsprechstunden für Epilepsie- und Multiple Sklerose-Kranke anbieten.
Kaminsky will sich auch dafür einsetzen, die Wartezeiten für Parkinson-Kranke im Klinikum Hanau zu verkürzen. Die Nachfrage sei gestiegen, so dass es zusätzlicher Behandlungs- und Bettenkapazitäten bedürfe.
In seinem Rückblick erinnerte er daran, dass vor dem Bau der Neurologie neben der Psychiatrischen Klinik „ein ziemlich unansehnlicher Parkplatz“ bestanden habe. Ergänzt um den später erfolgten Umbau der Eberhardschule zu einem Altenhilfezentrum sei die Ecke Grüner Weg/Julius-Leber-Straße über die Jahre städtebaulich aufgewertet worden.
Kaminsky bescheinigte der Neurologischen Klinik „sehr gute Arbeit“. Das könne er schon allein daran abmessen, dass aus diesem Bereich keine Beschwerden auf seinem Schreibtisch landeten.
Chefarzt Dr. Baas beschrieb den Werdegang der Neurologie so: „Aus dem anfangs kümmerlichen Pflänzchen ist ein schöner Busch geworden. Vielleicht wird daraus eines Tages sogar ein ansehnlicher Baum.“

Quelle: BeteiligungsHolding Hanau GmbH

(rheinmain)


 


 

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