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Ölpreis fällt auf tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren

(bo/ddp.djn). Der Ölpreis hat am Freitag seinen tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren erreicht. Der Rohölpreis des Januar-Kontrakts fiel an der New Yorker Rohstoffbörse Nymex im Tagesverlauf auf 35,62 Dollar pro Barrel (159 Liter). Die Notierung wird weiter von dem erwartenden Nachfragerückgang belastet, der durch die weltweite Rezession ausgelöst wird, hieß es. Der Februar-Kontrakt notiere noch über 40 Dollar, sagte ein Händler. Angesichts des derzeitigen Umfeldes dürfte aber auch hier die 40-Dollar-Marke vermutlich schon vor Weihnachten fallen. Im Sommer hatte der Ölpreis zeitweise bei rund 147 Dollar je Barrel gelegen.

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hatte sich am Mittwoch im algerischen Oran auf eine Reduzierung der Fördermenge um 2,2 Millionen Barrel geeinigt. Die stärkste Fördersenkung in der Geschichte des Erdölkartells tritt ab Januar in Kraft. Die geförderte Menge wird laut OPEC reduziert, da das derzeitige Angebot weit über der tatsächlichen Nachfrage liege.

Die OPEC wurde 1960 in Bagdad gegründet. Die Organisation besteht aus 13 Nationen. Dazu gehören unter anderem Irak, Saudi-Arabien und Kuwait.

(Redaktion)


 


 

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