Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Finanzen Finanz-News
Weitere Artikel
Marktkommentar Devisen

Ölpreis (LCF) steigt weiter, auf 47,70 USD/Fass

gibt es derweil beim US-Arbeitsmarkt. Die Zahl der Stellen dürfte um rund 400 Tsd. abgenommen haben. Die weiterhin sehr hohe Zahl an Erstanträgen zur Arbeitslosenhilfe sowie die Beschäfti-gungskomponenten regionaler Fed-Umfragen signalisieren eine anhaltende Arbeitsmarktschwäche. Die Arbeitslosenquote wird unseres Erachtens die 7 %-Marke überschreiten. Darüber hinaus werden die Industrieaufträge die trübe Situation der US-Industrie widerspiegeln und im Novem-ber rückläufig gewesen sein. Insgesamt bleibt das Umfeld damit rezessiv und die US-Notenbank wird sich in ihrer konjunkturkritischen Einschätzung bestätigt sehen. Näheren Aufschluss über die fed-interne Diskussion gibt das FOMC-Sitzungsprotokoll von Mitte Dezember. Eine neue Ein-schätzung bezüglich der Geldpolitik wird unseres Erachtens damit nicht verbunden sein

Das neue Jahr startet mit wichtigen Konjunkturveröffentlichungen. In den USA stehen der Ein-kaufsmanagerindex des Dienstleistungsgewerbes und der Arbeitsmarktbericht im Vordergrund. Der ISM-Servicesektorindex dürfte auf die anhaltend schwache konjunkturelle Situation auf-merksam machen. Zwar rechnen wir nicht mit einem nochmaligen Absinken, der Index dürfte gleichwohl deutlich im kontraktiven Bereich liegen. Keine Hinweise auf eine Stabilisierung . Auch andere Notenbanken sind in dieser Woche im Blick der Marktteilnehmer. So entscheidet die Bank von England (BoE) am Donnerstag über das Leitzinsniveau. Die Mehrheit der Marktteil-nehmer rechnet mit einer Senkung des Basiszinses von 2,0 % auf 1,5 %. Das Zinstief sehen die Akteure am Geldmarkt bei 0,5 % im Verlauf des zweiten Quartals erreicht. Ein weitgehend realis-tisches Szenario . In Deutschland stehen Arbeitsmarkt- und Industrieproduktionszahlen im Mittelpunkt des Interesses. Angesichts des schwachen ifo-Indexes rechnen wir in den kommenden Monaten mit einer deutlicheren Verschlechterung der deutschen Arbeitsmarktsituation. In der Eurozone steht das Economic Sentiment des abgelaufenen Monats auf dem Programm. Die Indikationen vonsei-ten der nationalen Stimmungsindikatoren (ifo, INSEE) sind sehr schwach. Insofern dürfte auch auf europäischer Ebene keine Verbesserung des Unternehmensvertrauens gemeldet werden. EUR-USD: Die konjunkturelle Situation beiderseits des Atlantiks bleibt schwierig und insofern sollte dies wenig Impulse für den EUR-USD- Wechselkurs beinhalten. Das technische Umfeld lässt kurzfristig eine fortgesetzte Konsolidierung der vorweihnachtlichen Euro-Rally erwarten. Die Wochen-Range sehen wir zwischen 1,3500 und 1,4500.

Quelle: Helaba

(rheinmain)


 


 

Ölpreis
Devisen
Aktien

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Ölpreis" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: