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Opel-Betriebsrat kündigt Widerstand im Fall von Werksschließungen an

(bo/ddp.djn). Der Bochumer Opel-Betriebsrat hat für den Fall von Werksschließungen bei dem deutschen Autohersteller starken Widerstand angekündigt. «Wir werden sicherlich auch geeignete Lösungen finden, wenn man uns schließen will», kündigte der Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel am Freitag im ARD-«Morgenmagazin» an. Die Kosten für eine mögliche Schließung des Werkes in Bochum bezifferte er auf 400 Millionen bis 450 Millionen Euro. «Das wird die teuerste Schließung aller Zeiten sein», drohte er.

Hintergrund sind die jüngsten Spekulationen über einen Verbleib von Opel beim US-Mutterkonzern General Motors (GM). Für den Fall wäre die Schließung zahlreicher Werke vorgesehen, warnte Einenkel. «Da ist Bochum betroffen, da könnte Eisenach betroffen sein», erläuterte Einenkel. «Von diesen Plänen muss General Motors Abstand nehmen, ansonsten werden wir deutlich machen, dass wir das nicht akzeptieren werden», warnte er. Drei bis vier Werke in Europa seien in Gefahr, geschlossen zu werden.

Grundsätzlich kritisierte Einenkel die Hängepartie um die Zukunft des deutschen Autoherstellers. «Diejenigen, die Verantwortung tragen, tun nichts, sondern verzögern, und das wird für die Menschen immer schlimmer, was sich hier abzeichnet», bemängelte Einenkel. «Wir wollen das die Werke erhalten bleiben, wir wollen, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben», sagte Einenkel. Eine mögliche Entscheidung könnte der GM-Verwaltungsrat am kommenden Dienstag fällen.

(Redaktion)


 


 

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