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Opel-Gesamtbetriebsrat verteidigt Stellenstreichungen

(bo/ddp-hes). Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz hat die geplanten Stellenstreichungen beim Autohersteller durch den neuen Eigentümer Magna verteidigt. Restrukturierung bedeutet Arbeitsplatzabbau - «dem müssen wir ins Gesicht schauen», sagte er am Mittwoch im Deutschlandfunk. Es sei niemandem geholfen, «wenn wirnicht wettbewerbsfähig aufgestellt sind und 30 Prozent Überkapazitäten» haben, sagte er weiter. Dann wäre Opel in ein bis zwei Jahren insolvent. Der ehemalige US-Mutterkonzern General Motors(GM) habe Opel in die Situation gebracht, dass Restrukturierungen erforderlich seien.

In der kommenden Woche würden die Verhandlungen der Arbeitnehmer mit dem österreichisch-kanadischen Zulieferer über die Sanierung beginnen. Dabei stünden europaweit 10 000 Stellen auf dem Spiel, allein 4000 in Deutschland. Diese Zahlen seien von Beginn an bekannt gewesen. Zugleich kündigte er an, keine Werksschließungen und betriebsbedingten Kündigungen zu akzeptieren.

Mit Blick auf die europäische Kritik an den Sanierungsplänen sagte der Vorsitzende der europäischen Betriebsräte weiter, dass die in Spanien zur Diskussion stehenden knapp 1700 Arbeitsplätze weniger seien, als die, die allein im deutschen Werk Bochum abgebaut werden sollen. Dass die ausländischen Werke in Europa überhaupt noch am Leben seien, hätten sie auch der Brückenfinanzierung der Bundesregierung zu verdanken, sagte der Gewerkschafter.

(Redaktion)


 


 

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