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"Die Welt"

Opel kann Forderungen nach Staatshilfe nicht begründen

(bo/ddp.djn). Das Rettungspaket für den Autohersteller Opel kommt einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise nicht wie bislang erwartet bis Weihnachten zustande. Die Rüsselsheimer Tochter des US-Konzerns General Motors (GM) sei in Gesprächen mit der Bundesregierung nicht in der Lage gewesen, ihre Forderung nach Staatshilfen mit konkreten Unterlagen zu begründen, berichtet «Die Welt» (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise.

(bo/ddp.djn). Das Rettungspaket für den Autohersteller Opel
kommt einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise nicht wie bislang
erwartet bis Weihnachten zustande. Die Rüsselsheimer Tochter des
US-Konzerns General Motors (GM) sei in Gesprächen mit der
Bundesregierung nicht in der Lage gewesen, ihre Forderung nach
Staatshilfen mit konkreten Unterlagen zu begründen, berichtet «Die
Welt» (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise.

Das Management habe nicht genau sagen können, wofür es das Geld
braucht, berichtet das Blatt. Schließlich könne der Bund nicht zwei
Milliarden Euro in eine undurchdringliche «Black Box» geben, werden
die Kreise zitiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bis
Weihnachten eine Entscheidung über Hilfe durch den Bund zugesagt.

Bei Opel hieß es laut Zeitung, das Unternehmen befinde sich in
einem «ganz normalen Diskussionsprozess». Zwei Treffen habe es
bislang gegeben und noch mindestens ein weiteres werde folgen. Für
eine weitergehende Stellungnahme war am Mittwoch bei Opel und bei GM
Europe niemand zu erreichen.

Unterdessen dringt die IG Metall in Nordrhein-Westfalen auf
Staatsbürgschaften für Opel. Allein das Bochumer Werk benötige für
seine neuen Modellreihen 420 Millionen Euro an Investitionen, heißt
es in einem Positionspapier, aus dem die «Westdeutsche Allgemeine
Zeitung» (Donnerstagausgabe) zitiert. «Ohne Zukunftsinvestitionen ist
das Aus für Bochum vorprogrammiert», heißt es darin. In diesem Fall
seien in Bochum 6000 Arbeitsplätze und in Nordrhein-Westfalen bis zu
25 000 Jobs in der Zulieferindustrie akut gefährdet. Wenn GM die
zugesagten Investitionen nicht mehr leisten könne, müsse Opel Kredite
aufnehmen, für die dringend Staatsbürgschaften benötigt würden.

(rheinmain)


 


 

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