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  • 20.11.2015, 09:23 Uhr
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  • Rhein-Main
Panik

Was sind Panikattacken und was kann man dagegen tun?

Gerade in Zusammenhang mit Depressionen und dem Burnout-Syndrom ist immer wieder von Angststörungen und Panikattacken zu lesen. Doch was ist das eigentlich und wieso ist die Behandlung so schwierig?

Panikattacken haben verschiedenste Ursache

Klären wir zunächst einmal den Begriff ab. Allgemein versteht man unter Panikattacken kurze Angstanfälle, die plötzlich auftreten und in der Regel nicht länger als 30 Minuten andauern. Charakteristisch für diese Störung ist das gemeinsame Auftreten von psychischen und körperlichen Symptomen. Die körperlichen Beschwerden sind dabei teilweise so gravierend, dass sie von den Betroffenen als lebensbedrohlich empfunden werden. Aus diesem Grund entwickeln sie auch eine starke Angst vor den Attacken und meiden die Orte, an denen sie auftreten.

Diese Strategie ist aber aus verschiedenen Gründen nicht zielführend. Der Hauptgrund besteht darin, dass die Betroffenen ein vermeidendes Verhalten entwickeln, das sie in der Alltagsbewältigung einschränkt. Darüber hinaus würde die Vermeidungsstrategie den tatsächlichen Auslösern der Störung nicht gerecht. Man unterscheidet nämlich verschiedene Arten von Angststörungen und Panikattacken:

  • unerwartete Panikattacken
  • situationsbegünstigte Panikattacken
  • situationsgebundene Panikattacken

Unterschiede zur normalen Angst

Die Panikattacken der ersten Kategorie werden nicht zwingend durch Ereignisse ausgelöst, die der Betroffene mit Angst assoziiert. Vielmehr werden diese heftigen körperlichen Reaktionen durch unterdrückte Wut, Stress oder Belastungsstörungen ausgelöst. Begünstigt werden die Störungen dabei dadurch, dass der Organismus z. B. aufgrund von Krankheiten kurzzeitig geschwächt ist.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche andere Unterschiede zur normalen Angst. Beispielsweise sind Panikattacken nicht kontrollierbar und man geht von einer unmittelbaren Todesgefahr aus. Darüber hinaus sind die körperlichen Symptome sehr viel stärker. Hierzu zählen:

  • Herzrasen
  • beklemmte Brust
  • Zittern
  • Erstickungsgefühle
  • Übelkeit
  • Schwindel

Die Behandlung von Panikattacken

Um Panikattacken sinnvoll behandeln zu können, ist es wichtig, die der Störung zugrundeliegenden Ursachen zu erkennen. Im Anschluss arbeitet der Therapeut gemeinsam mit dem Patienten an genau diesen Problemen. Eine Methode, die dabei zum Einsatz kommt, ist z. B. die Hypnose. Hilfe findet man hier z. B. unter http://kevin-dittel.de/. In dem umfangreichen Blog kann man sich außerdem über Möglichkeiten und Tipps informieren, seine Angststörungen im normalen Alltag in den Griff zu bekommen.

Ein paar Tipps zum Umgang mit einer Panikattacke

Eine Panikattacke lässt sich zwar nicht kontrollieren, allerdings kann man mit ein paar einfachen Tricks dazu beitragen, die Symptome zu lindern. Wichtig ist es z.B., nicht über die Brust, sondern in den Bauchraum zu atmen. Das wirkt entspannend. Man sollte sich hierbei besonders gut auf den Vorgang des Ausatmens konzentrieren. Weiterhin sollte man den Körper aufrichten und seine Muskeln soweit als möglich nacheinander entspannen (progressive Muskelentspannung).

(Redaktion)


 


 

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