Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Marketing
Weitere Artikel
Preisverleihung

Paul-Hindemith-Preis für Gerd Albrecht

Es ist soweit: Der Paul-Hindemith-Preis 2008 der Stadt Hanau wird an Professor Gerd Albrecht verliehen. Die Preisverleihung der Stadt Hanau und des Hindemith-Institutes an den Dirigenten wird am Samstag, 15. November, um 11 Uhr im Paul-Hindemith-Saal des Congress-Park Hanau (CPH) stattfinden. Der Preisträger wird die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung persönlich in Empfang nehmen.

Die Veranstaltung wird – ganz im Sinne Hindemiths - von Schülerinnen und Schülern der Adolf-Schwab-Musikschule künstlerisch umrahmt. Die jungen Künstler werden einige kleine Stücke des Komponisten aufführen. Die Laudatio auf den Preisträger wird von Prof. Jens Malte Fischer gehalten.
Den musikalischen Abschluß dieser Veranstaltung wird das Gaede-Trio aus Berlin gestalten. Gemäß des Wunsches des diesjährigen Preisträgers wird das Streichtrio von Gideon Klein, welches er im KZ in Auschwitz komponiert hat, gespielt.

Neben den Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft sind auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Preisverleihung eingeladen. Kostenlose Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Als besonderes Bonbon für Hanau ist es dem Fachbereich Kultur gelungen, das von Prof. Albrecht ins Leben gerufene "Klingende Mobil" für zwei Tage nach Hanau zu holen. Bereits am Freitag, 14. November, wird der Instrumentenbus in zwei Hanauer Kindereinrichtungen zu Besuch sein: In der Brüder-Grimm-Kita und Kinderhort West werden die beiden Musikpädagogen des mobilen Museums den Kindern Instrumente zeigen und erklären und gemeinsam mit ihnen darauf spielen.

Am Samstag werden die Pädagogen und ihre Instrumente sich im Anschluß an die Preisverleihung (gegen 12.30 Uhr) im Hindemith-Saal im CPH präsentieren. Kinder, aber auch Eltern und Großeltern oder einfach Menschen, die sich für Instrumente interessieren, sind eingeladen, Instrumentenkunde "zum Anfassen" zu betreiben. Die Veranstaltung wird bis gegen 15 Uhr dauern.

Gerd Albrecht, einer der namhaftesten deutschen Dirigenten seiner Generation und diesjähriger Preisträger des Paul-Hindemith-Preises der Stadt Hanau, hat sich als weltweit wirkender Dirigent vorbildlich für die Musik Hindemiths eingesetzt und ihr durch seine herausragenden Interpretationen viele neue Freunde gewonnen.

1963 hat er als 28jähriger junger Kapellmeister in Mainz Hindemith noch kennen lernen können, als er die Oper Mathis der Maler einzustudieren hatte, die er dann viele Jahre später auch auf Tonträgern einspielte. 1980 dirigierte er die Uraufführung der Lustigen Sinfonietta op. 4, sieben Jahre später, 1987, die des Rag Time (wohltemperiert).

Gerd Albrecht warb durch seine Aufführungen engagiert für Hindemiths drei frühe Operneinakter Mörder, Hoffnung der Frauen, Das Nusch-Nuschi und Sancta Susanna, die er als erster auch einspielte. Es folgten weitere zahlreiche Einspielungen von Werken Hindemiths, die durchweg als Referenzaufnahmen zu gelten haben, darunter auch diejenige der Oper Cardillac.

Albrechts musikalische Interessen sind weit gestreut, und so gelten seine Vorlieben gleichermaßen Werken der musikalischen Romantik wie der Neuen Musik oder dem Erkunden des entlegenen Musikrepertoires. Für zeitgenössische Komponisten wie etwa Fortner, Ligeti, Henze oder Reimann setzte er sich – wie Hindemith als Instrumentalist für die damaligen Zeitgenossen – mit weithin beachteten Uraufführungen ein.

Quelle: Stadt Hanau

(rheinmain)


 


 

Adolf-Schwab-Musikschule
Hanau
Paul-Hindemith-Preis 2008
Gerd Albrecht
Prof. Jens Malte Fischer
Kult

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Adolf-Schwab-Musikschule" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: