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Paul Panzer bei FFH

Paul Panzer ist bei HIT RADIO FFH zu Gast in der Sendung „Silvia am Sonntag“

Der deutsche Comedy-Star Paul Panzer heißt Dieter Tappert (39), wuchs in Nörvenich bei Kerpen (NRW) auf, war in der Schule „ein fauler Sack“, lernte Schweißer und arbeitete beim Radio („Ich habe jede Nachrichtensendung versemmelt“), bevor er erfolgreicher Komiker (Deutscher Comedypreis) wurde.

Am Sonntag, 3. April,  war er zu Gast in der Sendung „Silvia am Sonntag“ beim hessischen Privatsender HIT RADIO FFH. Mit Moderatorin Silvia Stenger sprach Paul Panzer alias Dieter Tappert über seine Männerfreundschaften zu Mario Barth und Atze Schröder, seine Kindheit, seinen neuen Film mit Mario Barth, Heimweh und natürlich Telefoncomedy.

In der Comedy-Serie „Stars bei der Arbeit“ ist Paul Panzer regelmäßig mit Kaya Yanar bei RTL zu sehen, er tritt mit seinen Bühnenprogrammen in ganz Deutschland auf, startete seine Komiker-Karriere als Spaß-Telefonierer immer mit den Worten „Panzer, ich begrüße Sie“ bei vielen Radiostationen, auch FFH. Vor der Karriere kamen aber erst Schule und Lehre. Paul Panzer sagte bei FFH: „Mein Papa, gelernter Schmied, hat immer gesagt: Handwerk lernen, das ist immer gut. Das hat mir auch sehr viel gebracht. Damit man nicht durchdreht und nicht verrückt wird in dieser Medienwelt. Mein Papa sagt heute noch: Lass‘ doch diesen ganzen Mist mit Fernsehen, Du kannst ja immer noch schweißen gehen.“ FFH-Moderatorin Silvia Stenger: „Also eine handfeste, ganz normale Familie.“ Panzer: „Ja, meine Mutter war lange Altenpflegerin, hat mich und meine Schwester aufgezogen, ganz normal. Du kannst ja auch nicht mit zehn Jahren zu deinen Eltern gehen und sagen: ‚Ich werde Komiker‘, da machen die direkt einen Termin beim Psychotherapeuten. Das kam bei uns in der Familie einfach nicht in Frage, da war klar: Junge, du lernst ein Handwerk. Schaffe, schaffe. Mein Vater glaubt heute noch nicht, dass man mit Quatsch seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Da kommt er immer, steckt mir zehn Euro zu und sagt: Kauf dir mal eine anständige Hose.“

Bei FFH sprach Paul Panzer über seine Schulzeit: „Ich war ein fauler Sack, nicht wirklich dumm, aber auch nicht hochmotiviert. Immer so, dass man gerade so durchkam. Hausaufgaben auf dem Weg zur Schule, wie man das so kennt.“

Bevor er mit Scherzanrufen bekannt wurde, arbeitete er als Journalist bei „Radio Rur“ (Düren). Panzer zu FFH: „Ich habe auch ernste Sachen ausprobiert, wie Nachrichten. Aber das wollte bei mir keiner hören, ich glaube, ich habe jede Nachrichtensendung versemmelt, weil ich lachen musste. Dann hat man mich zum Kaninchenzüchterverein geschickt. Berichte mal, geh mal da hin, Jahreshauptversammlung der deutschen Sargindustrie, mach mal was Buntes - und so fing das an mit dem Quatsch.“

Während Paul Panzer alias Dieter Tappert bei dem Sender arbeitete, machte der heutige Comedy-Star Mario Barth dort ein Praktikum. Panzer: „Meine Kollegen meinten, Dieter kümmere dich mal um den und so haben wir uns kennengelernt. Der war genauso bekloppt wie heute, aber das hat geklappt mit uns. Wir haben beide eine Schraube locker und das hat sich dann ausgezeichnet. Irgendwann hieß es, die beiden müssen getrennt werden, auch in der Redaktion, es kam ja keiner mehr zum Arbeiten. Er war viel zielstrebiger als ich, bei ihm war immer klar, der wollte das, was er heute macht. Ich wusste gar nichts, ich hab auch mal gerne auf dem Sofa rum gelegen, deshalb hat‘s bei mir hinten raus ein bisschen gedauert.“

Paul Panzers Markenzeichen sind sein Blümchenhemd und die Zischlaute. Panzer bei FFH: „Ich habe das als Kind ja wirklich so gehabt und dann war‘s weg. Aber ich finde es schön, wenn man ein bisschen Schwäche zeigt. Die ganzen Moderatoren sprechen ja so toll und das wollte ich nicht. Ich wollte, dass der Paul in der Art, wie man ihn hört, schon eine Macke hat.“

Ob ihm Telefoncomedy peinlich sei, fragte FFH-Moderatorin Silvia Stenger. Panzer: „Ich habe mich mehr als Telefonabenteurer gesehen. Für mich waren die Sachen ernst. Ich mag das auch nicht, wenn die Leute im Anschluss sagen: ‚Hier ist das Spaßtelefon von...‘. Damit sagen sie, ich hab dich verarscht. Ich habe immer ernst angerufen, die Geschichte war Wahrheit, das war dann auch nicht schwierig oder peinlich für mich. Aber irgendwann war Schluss vor fünf Jahren und das war die richtige Entscheidung. Viele haben heute immer noch nicht verstanden, dass ich auf der Bühne nicht telefoniere, sondern Stand up mache. Es gibt immer noch Leute, die mich nicht live gesehen haben und die immer noch nicht wissen, was genau macht denn der da, und sich nicht trauen, zu kommen. Kommt mal vorbei! Und wenn ihr wirklich ganz ehrlich danach sagt: das war Scheiße, das war nicht lustig, kriegt ihr euer Geld zurück.“

Über seinen Kollegen Atze Schröder sagte Paul Panzer bei FFH: „Der Atze, den lieb‘ ich sehr. Der ist auch so schön bodenständig, der nimmt sich nicht so wichtig und das finde ich immer gut. Ich finde das furchtbar, wenn sich Leute so anstellen. Ich mag‘s nicht, wenn sich Leute - gerade aus den Medien - so wichtig nehmen. Und da such‘ ich mir Jungs aus dem Leben. So einen Atze, mit dem kannst du mal in die Kneipe gehen, einen Saufen und wenn da einer reinkommt und sagt: Hey, du bist doch der Atze, dann sagt der: ja, richtig. Ich finde das furchtbar, mit Bodyguards und abgeschirmt.“

Für den Kinofilm „Männersache“ (2009) standen Paul Panzer und Mario Barth gemeinsam vor der Kamera. Panzer zu FFH: „Wir machen einen neuen Film, ich glaube, der wird viel, viel lustiger als Männersache. Es gibt einen Arbeitstitel: Der Paartherapeut. Weil Mario sich so gut mit Frauen auskennt. Ich spiele einen verrückten jungen Mann, der halt einen Psychiater konsultieren muss.“ Über Mario Barth sagte Paul Panzer bei FFH: „Der Mario ist so Event, Rock’n’Roll, auf die Zwölf, das macht er sehr gut, das könnte ich nicht.“

Und Paul Panzer erzählte bei FFH: „ Urlaub mache ich nicht, ich habe krankhaft Heimweh, ich kann nicht weg. Ich kann nicht sagen, ich bin drei Wochen in Griechenland, das geht nicht. Mit Mario (Barth, Anm.) wollte ich einmal schreiben gehen nach Wien. Morgens auf dem Weg zum Flughafen hat er schon gemerkt: ‚Wat is denn? Hast du Heimweh?‘ Ich sagte: ‚Mhh ja!‘ Und dann sagt er: ‚Sollen wir bleiben?‘ Da sag ich: ‚Ohhh ja!‘ Und dann haben wir alles storniert und haben zu Hause bei mir in Köln geschrieben.“

„Silvia am Sonntag – der Talk“: Sonntags spricht FFH-Moderatorin Silvia Stenger zwischen 9 und 12 Uhr mit Promis. Weitere Informationen unter: www.FFH.de

(Dominik Kuhn)


 


 

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