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Wertedebatte

Bouffier zeigt sich zufrieden mit CDU-Debatte um PID-Verbot

(bo/dapd-hes). Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sieht die Entscheidung des CDU-Parteitages zum Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) nicht als Schärfung des christlich-konservativen Profils seiner Partei.

"Hier geht es nicht um konservatives Profil, sondern um menschliches Leben, um Leben und Tod", sagte der neue stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochsausgabe) laut Vorabbericht. Die CDU habe eine sehr gute und ernsthafte Debatte mit gegenseitigem Respekt geführt.

"Keine andere Partei stellt sich solch einem schwierigen Thema in solch einer Art und Weise", sagte Bouffier. Er selbst sei für Grenzen bei der PID. "Der Schutz des Lebens ist absolut vorrangig", sagte Bouffier. Paare, die ein Kind wollen, begäben sich in dieser Frage in eine schwere Konfliktsituation. "Hier sollte sich der Staat zurückhalten und die Betroffenen nicht mit Sanktionen belegen", forderte er.

Zu seiner Rolle als Vize-Parteichef sagte Bouffier, er wolle nicht die Rolle des Alibi-Konservativen übernehmen. "Ich gelte ja schon als der letzte noch lebende Konservative. Von solchen Etiketten halte ich nichts", sagte Bouffier. Er werde sich nicht aufs Konservative verengen, sondern auch die liberalen und christlich-sozialen Wurzeln pflegen. "Wir sollten aber auch stärker wieder Heimat, Vaterland und Leitkultur ins Zentrum unserer Arbeit stellen", forderte er.

(dapd )


 


 

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