Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Lokale Wirtschaft
Weitere Artikel
Verspätungen

Piloten bei Air Berlin im Streik - Frankfurt nicht betroffen

(bo/ddp-hes). Der Piloten-Streik bei der Air-Berlin-Tochter LTU hat am Montag nicht zu Flugausfällen oder größeren Verspätungen am Frankfurter Airport geführt. Lediglich ein Flug am Morgen sei um 30 Minuten verspätet gewesen, sagte Air-Berlin-Sprecher Hans-Christoph Noack in Berlin auf ddp-Anfrage.

Die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) hatte die rund 360 Piloten von LTU zu einem 16-stündigen bundesweiten Arbeitskampf von 5.30 Uhr bis 21.30 Uhr aufgefordert. Zudem waren die 900 Air-Berlin-Piloten von 5.30 Uhr bis 8.30 Uhr zu einem Sympathiearbeitskampf aufgerufen.

 Anlass sind den Angaben zufolge die im Februar gescheiterten Tarifverhandlungen. Die VC-Mitglieder der LTU votierten bereits Ende März mit 98,7 Prozent für Arbeitskampfmaßnahmen zur Durchsetzung ihrer Forderungen. Air Berlin hatte seine Piloten im August aufgefordert, die streikenden LTU-Kollegen zu ersetzen. Daher seien diese Air Berlin-Piloten nun zu einem Sympathiestreik aufgerufen, erklärte die VC.

Der Vereinigung Cockpit geht es vor allem um höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen für die LTU-Piloten. Eigene LTU-Maschinen gibt es seit der Übernahme durch Air Berlin im Jahr 2007 nicht mehr, allerdings verfügen die Piloten noch über eigene Arbeitsverträge. Am Dienstag ist ein Spitzentreffen mit der Arbeitgeberseite geplant. Zu Ort und Zeit wurden keine Angaben gemacht.

(Redaktion)


 


 

LTU-Piloten
Air Berlin
Arbeitskampf
Sympathiearbeitskampf
Angaben
Vereinigung Cockpit

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "LTU-Piloten" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: