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Ehrung

Helmut Schmidt erhält Point-Alpha-Preis

(bo/ddp-hes). Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt erhält heute (17. Juni) den Point-Alpha-Preis für Verdienste um die Einheit Deutschlands und Europas.

Das Kuratorium Deutsche Einheit ehrt Schmidt damit für seine Standhaftigkeit beim NATO-Doppelbeschluss und für seine Rolle bei der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE).

Der Point-Alpha-Preis wurde im Jahr 2005 erstmals verliehen.
Preisträger waren Altbundeskanzler Helmut Kohl, der frühere
US-Präsident George Bush, der ehemalige sowjetische Staatspräsident
Michail Gorbatschow und der einstige tschechische Staatspräsident
Václav Havel. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an die
DDR-Bürgerbewegung.

«Point Alpha» hieß während des Kalten Kriegs ein US-Stützpunkt an
der Grenze von Hessen nach Thüringen zwischen Geisa und Rasdorf. Er
lag im sogenannten «Fulda Gap», in dem die Militärstrategen der
westlichen Alliierten einst im Ernstfall die Invasion der Truppen des
Warschauer Pakts erwarteten. Heute ist «Point Alpha» eine Mahn-,
Gedenk- und Begegnungsstätte.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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