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Gesetzlichen Einlagensicherung

Politiker wollen Spareinlagen bis 50 000 Euro gesetzlich absichern

(bo/ddp.djn). Der stellvertretende Unions-Bundestagsfraktionsvorsitzende Michael Meister (CDU) spricht sich für eine Erhöhung der gesetzlichen Einlagensicherung bei einer Bankenpleite aus. «Als Signal an die Kunden sollten wir die gesetzliche Mindestsicherung von 20 000 Euro auf 50 000 Euro erhöhen», sagte Meister der Düsseldorfer «Rheinische Post» (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht.

Zwar sei der freiwillige Einlagensicherungsfonds der Privatbanken vorbildlich, doch würden durch die Neuregelung auch Spareinlagen von Kunden bei Banken besser abgesichert, die nicht Mitglied im Einlagensicherungsfonds sind.

Die SPD signalisierte Zustimmung. «Zur Beruhigung der Märkte und
als psychologisches Signal an die Kunden wäre das richtig», sagte der
finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Hans-Ulrich
Krüger, der Zeitung. Er schlug sogar eine Erhöhung auf 70 000 Euro
pro Kunde und Institut vor. Das entspricht der Gesetzeslage in
anderen europäischen Ländern. Die Neuregelung solle aber nicht als
Behebung eines Mangels im System, sondern als Verstärkung verstanden
werden, betonte Krüger. Der freiwillige Einlagensicherungsfonds der
Banken funktioniere bisher gut. Der Staat garantiert bislang jedem
Kunden eines Bankinstituts, dass 90 Prozent seiner Einlagen, maximal
20000 Euro, geschützt sind.

(rheinmain)


 


 

Michael Meister
Einlagensicherung
Einlagensicherungsfonds

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