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Rechtstipp

Powerboot-Nutzung gegen Anweisung ist fahrlässig

(bo/dapd). Wer mit einem sogenannten Powerboot mit 80 km/h gegen die Strömung fährt und nach dem Überholen eines größeren Schiffes unter Wasser landet, handelt grob fahrlässig und bekommt den Schaden von seiner Schiffsversicherung nicht ersetzt.

Das geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln hervor.

In dem verhandelten Fall war der Mann beim Überholen in eine größere Heckwelle des Frachters geraten, hob mit dem Powerboot ab und ging zusammen mit dem Boot unter. Die Richter sahen das Verhalten auch deshalb als besonders verwerflich an, weil die Betriebsanleitung vor genau dieser Gefahr des "Wellenreitens" warnte.

Die Richter ließen auch den Einwand des Mannes nicht gelten, dass er beim Überholen ohnmächtig geworden sei. Schließlich war ihm der Beweis dieses entlastenden Umstandes nicht gelungen.

(dapd )


 


 

Powerboot
Fahrlässig
Handeln
kein Schadensersatz

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