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Preise in Frankfurt am Main sind überdurchschnittlich hoch

(bo/ddp-hes). Die Verbraucherpreise in Frankfurt am Main sind einer Studie zufolge im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hoch. Das führt nach Erkenntnissen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) dazu, dass die realen Einkommen in der Bankenmetropole unterhalb des Durchschnitts liegen. «Attraktivität kostet», erklärte BBSR-Forscher Rupert Kawka am Dienstag auf ddp-Anfrage. Weitere Städte, wo hohe Preise die Kaufkraft durchschnittlich hoher Nominaleinkommen drückten, seien Freiburg im Breisgau, Berlin, Kiel und Dresden.

Anhand eines umfangreichen Warenkorbs, der auch Mieten umfasst, ermittelten die Experten des BBSR für Frankfurt einen Preisindex von 108,7, wobei sich der Normwert 100 am Preisniveau von Bonn orientiert. Der Durchschnitt in den westdeutschen Bundesländern liegt demnach bei 93,9, das in Ostdeutschland bei 88,6. Verhältnismäßig hoch seien die Preise in Hessen auch in Darmstadt (102,9), Wiesbaden (102,7) und Offenbach (99,6), berichtete Kawka. Weniger als im westdeutschen Durchschnitt müsse man in Kassel-Stadt (90,3) und im Landkreis Kassel (88,9) zahlen.

Das Bundesinstitut gehört zum Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Es berät die Bundesregierung bei Fragen der Stadt- und Raumentwicklung und des Wohnungsbaus.

(Redaktion)


 


 

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