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Tarifverhandlungen Entsorgungswirtschaft

Private Müllwerker streiken

(bo/ddp-hes). In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden in dieser Woche vielerorts die Mülltonnen nicht geleert. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat rund 1600 Beschäftigte bei 27 Betrieben der privaten Abfallwirtschaft zu Warnstreiks aufgerufen. Zum Auftakt sollten am Montag (28. April) in der Südpfalz die Beschäftigten des Entsorgungsunternehmens SITA in Germersheim (Kreis Germersheim) und Edenkoben (Kreis Südliche Weinstraße) in den Ausstand treten. Ab Dienstag wird auch in zahlreichen hessischen Landkreisen gestreikt. Am Mittwoch werden der Raum Koblenz und am Freitag das Saarland betroffen sein.

Die Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft gehen am 7. Mai in die dritte Runde. Zuletzt hatten die Arbeitgeber laut ver.di Lohnerhöhungen von 3,0 Prozent ab Mai 2008 sowie noch einmal 2,5 Prozent ab Mai 2009 angeboten. Zugleich sollte die wöchentliche Arbeitszeit der insgesamt rund 20 000 Beschäftigten der Branche um jeweils eine Stunde auf zunächst 38 und dann 39 Stunden angehoben werden.

ver.di-Streikleiter Frank Haindl kritisierte dieses Angebot als «nicht hinnehmbar». Die Forderung nach einer Arbeitszeitverlängerung von insgesamt zwei Stunden pro Woche «ohne jegliches Kompensationsangebot» bedeute faktisch «ein Minus von umgerechnet 5,3 Prozent» für die Arbeitnehmer.

(rheinmain)


 


 

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