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Procter & Gamble vertreibt direkt übers Netz

(bo/wuv). Der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&G) testet in den USA, direkt über das Netz seine Produkte wie Pampers oder Gilette zu vertreiben. Wie die"Financial Times" meldet, unterstützt P&G die Website Theessentials, auf der amerikanischen Verbrauchern ausschließlich Produkte des Konzerns angeboten werden. Hierzu gehören unter anderem Crest-Zahnpasta, Mr.-Clean -Haushaltsreiniger, Pampers-Windeln und Gillette-Rasierer.

Hat der US-Konzern mit dem Vertrieb über diesen Verkaufskanal Erfolg, könnte daraus langfristig eine strategische Bedrohung für die traditionellen Einzelhandelspartner des Unternehmens erwachsen. Das sorgt für Aufruhr: Denn P&G tritt auf diesem Weg in direkte Konkurrenz zu den Einzelhändlern, die die Produkte des Konzerns verkaufen. Schon die Tatsache, dass die Website nicht direkt von P&G betrieben wird, sondern von einer dritten Partei, der auch die Lagerbestände gehören, zeigt, wie heikel das Thema in der Branche ist.

P&G wiegelt dem Blatt zufolge aber ab. "Wir behandeln sie wie jeden anderen Einzelhändler, da sie ihre Produkte direkt von uns beziehen", sagte P&G-Sprecher Paul Fox über Theessentials. Dennoch gelten dort die allgemeinen Geschäftsbedingungen von P&G.

Deutscher Firmensitz des Unternehmens ist in Schwalbach am Taunus.

(rheinmain)


 


 

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