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Erdwärme

Projekt zur Strom- und Wärmeerzeugung soll 2010 starten

(bo/ddp-hes) Das erste hessische Tiefengeothermie-Projekt zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung wird voraussichtlich im kommenden Jahr starten. Energieministerin Silke Lautenschläger (CDU) sagte am Dienstag in Darmstadt, die Landesregierung sei bereit, die mehrere Millionen Euro teuren Bohrungen zu fördern. Heiße unterirdische Wasserquellen mit einer Temperatur von mindestens 130 Grad Celsius sprudelten vor allem im Hessischen Ried.

Die Erdwärme aus mehreren Kilometern Tiefe könne einen wichtigen Beitrag für die künftige Versorgung mit Strom und Wasser leisten. Sie stehe unabhängig vom Wetter rund um die Uhr zur Verfügung, sagte Lautenschläger. Das unterscheide sie von anderen erneuerbaren Energien. Die Verfügbarkeit von Energie sei eine existenzielle Frage der Menschheit und gehöre neben der Verfügbarkeit von Wasser und Nahrung zu den Grundfragen einer ständig wachsenden Weltbevölkerung.

 Lautenschläger eröffnete am Dienstag in Darmstadt ein Tiefengeothermie-Forum. Die Fachtagung wurde vom Land in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt und dem Landesamt für Umwelt und Geologie veranstaltet.

(Redaktion)


 


 

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