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Aktionsbündnis

Proteste gegen Kohlekraftwerk Staudinger in Hanau

(bo/ddp-hes). Ein bundesweites Aktionsbündnis hat am Dienstag in Hanau gegen die geplante Erweiterung des Großkrotzenburger Kohlekraftwerks Staudinger demonstriert. Die Umweltschützer stellten am zentral gelegenen Marktplatz ein als Dinosaurier gestaltetes Kohlekraftwerk auf und ließen schwarze Luftballons als Symbol für Kohlendioxid (CO2) in die Luft steigen. Ein Bündnissprecher bezeichnete den geplanten neuen Kraftwerksblock wegen der hohen Schadstoffemission als «klimapolitischen Irrsinn».

Der Energiekonzern E.ON plant den Ausbau des Kohlekraftwerks um einen weiteren Block. Die Ausbaugegner befürchten dadurch einen Anstieg der CO2-Emissionen von fünf auf neun Millionen Tonnen pro Jahr. Der Landtag hatte sich im April schon mit den Stimmen von SPD, Grünen und der Linken gegen eine Erweiterung des Kraftwerks ausgesprochen.

Die Demonstration in Hanau war Teil einer bundesweiten Kampagne,
bei der in insgesamt zehn deutschen Städten gegen den Bau geplanter
Kohlekraftwerke protestiert werden soll.

(rheinmain)


 


 

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