Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Aktuell
Weitere Artikel
Frauenfußball-WM

Nur wetterfeste Fans beim Public Viewing am Main

(bo/dapd) Rund 3.000 Fans haben am Sonntag den Sieg Japans gegen die USA im Endspiel um die Frauenfußball-Weltmeisterschaft am Frankfurter Mainkai auf drei großen LED-Wänden verfolgt. Nasskaltes Wetter und das Fehlen des deutschen Teams im Finale verhinderten das von der Stadt geplante rauschende Abschlussfest auf der Fanmeile.

Anhänger der japanischen Mannschaft waren unter den Zuschauern beim Public Viewing in der Minderheit und bejubelten die Treffsicherheit der Asiatinnen im finalen Elfmeterschießen.

Am Südufer in der Innenstadt waren auf dem Fluss schwimmende Monitore verankert, Platz auf der Fanmeile wäre für mehr als 10.000 Menschen gewesen. Obwohl das Spiel ohne deutsche Beteiligung über die Bühne ging, überwogen am Main die schwarz-rot-goldenen Fahnen. Ein kleiner Teil der Fans war ins Sternenbanner gehüllt, nur vereinzelt verfolgten Japaner das Finale. "Viele meiner Landsleute arbeiten in Frankfurt", sagte eine aus Tokio stammende Studentin auf der Fanmeile. "Vermutlich sind sie im Stadion." Zu den WM-Spielen der deutschen Mannschaft war die Fanmeile stets überfüllt gewesen.

Begleitet von einem starken Polizeiaufgebot und eigenen Sicherheitsleuten war am Abend auch Chelsea Clinton, die Tochter der US-amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton, am Mainufer eingetroffen. Die 31-Jährige wurde von Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) begrüßt, blieb aber von ihren Landsleuten auf der Fanmeile weitgehend unbemerkt.

(dadp-hes)


 


 

Fanmeile
Fans
Mannschaft
Main
Landsleute

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Fanmeile" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: