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Rentenbezugsmitteilungen

Rentenbezugsmitteilungen werden erst im Herbst 2009 versandt

(bo/ddp.djn). Ende Oktober hat das Bundeszentralamt für Steuern bekannt gegeben, dass die Rentenbezugsmitteilungen für die Veranlagungsjahre 2005 bis 2008 erst ab Oktober 2009 zu übermitteln sind. Ab dem Veranlagungsjahr 2009 hat die Übermittlung dann regelmäßig bis zum 1. März des Folgejahres zu erfolgen.

Der automatische Versand dieser Rentenbezugsmitteilungen ermöglicht dem Finanzamt zu überprüfen, ob möglicherweise Steuern festzusetzen sind oder nicht - und zwar rückwirkend bis 2005. Davon betroffen sind jene Rentner, die bislang davon ausgingen, mit ihrer Rente nicht steuerpflichtig zu sein, deren gesamte Einkünfte dennoch oberhalb der Grundfreibeträge liegen. Dazu zählen häufig Ehepaare, bei denen ein Partner noch berufstätig ist oder Senioren, die mehrere Renten beziehen oder über Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung verfügen.

Wie hoch der besteuerte Anteil der Rente ist, hängt vom Jahr des Renteneintritts ab. Für alle, die bis einschließlich 2005 in den Ruhestand gingen, wurden 50 Prozent der zu diesem Zeitpunkt erzielten Renteneinkünfte steuerpflichtig. Seither wird der Anteil jährlich um zwei Prozentpunkte erhöht.

Auch wenn die automatische Rentenbezugsübermittlung erst nach der Bundestagswahl 2009 erfolgt, rät Erich Nöll, Geschäftsführer des Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine, den betroffenen Rentnern, schon jetzt ihr zu versteuerndes Einkommen berechnen zu lassen und gegebenenfalls eine Steuererklärung einzureichen. Darin können alle Steuersparmöglichkeiten genutzt werden, die auch für Arbeitnehmer gelten.

(Redaktion)


 


 

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Bundeszentralamt für Steuern

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