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Rezession in Deutschland hält zunächst an

(bo/ddp.djn). Das Bundesfinanzministerium erwartet kein schnelles Ende der gegenwärtigen wirtschaftlichen Rezession. Der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Aktivität habe sich im Schlussquartal des vergangenen Jahres beschleunigt, teilte das Finanzministerium in seinem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht in Berlin mit. Die Rezession gehe mit einer spürbaren Abschwächung der Investitionstätigkeit einher. Dafür spreche die sehr schlechte Stimmung in den Unternehmen.

«Die abwärtsgerichtete Tendenz der Industrieindikatoren hat sich mit den saisonbereinigten Daten vom November spürbar beschleunigt», stellte das Ministerium fest. Besonders negativ sei die Entwicklung bei den Investitions- und Vorleistungsgüterherstellern. Die Auftragseingänge in der Industrie seien nach dem erheblichen Rückgang vom Oktober auch im November nochmals deutlich gesunken.

Die stärkere Abnahme der Inlandsbestellungen gegenüber den Auslandsaufträgen im November deutet nach Einschätzung des Ministeriums darauf hin, dass die Auswirkungen des weltwirtschaftlichen Abschwungs nun auch die binnenwirtschaftlich orientierten Unternehmen erreicht haben.

Mit dem aktuellen Anstieg der Arbeitslosenzahl und der spürbaren Dämpfung des Beschäftigungsaufbaus werde die Abschwächung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität nun auch auf dem Arbeitsmarkt deutlicher sichtbar als zuvor. «In den nächsten Monaten ist mit einer weiteren Verschlechterung der Arbeitsmarktlage zu rechnen», betonte das Ministerium. Gleichwohl könnte die Zunahme der Arbeitslosigkeit durch die Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes etwas abgemildert werden.

(Redaktion)


 


 

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