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Börse, 13. Januar

Rezessionssorgen belasten einmal mehr deutschen Aktienmarkt

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat seine Verluste im Tagesverlauf begrenzen können. Dennoch schloss der DAX im Minus. Der Leitindex fiel um 1,8 Prozent auf 4637 Punkte. Der MDAX gab 1,4 Prozent auf 5351 Zähler nach. Der TecDAX schloss hingegen mit einem leichten Plus von 0,3 Prozent bei 479 Punkten. Hohe Kursverluste vor allem bei den als konjunktursensibel geltenden Aktien ließen darauf schließen, dass sich Investoren einmal mehr wegen Rezessionssorgen von Aktien trennen, hieß es von Beobachtern.

An der New Yorker Wall Street trat der Markt im frühen Handel auf der Stelle. Bis 17.45 Uhr MEZ gewann der Dow-Jones-Index 0,1 Prozent auf 8481 Punkte. Der technologielastige Nasdaq-Composite notierte mit Gewinnen von 1,1 Prozent bei 1555 Zählern. Analysten rechnen im weiteren Verlauf wegen der schwachen Zahlen des Aluminiumkonzerns Alcoa vom Vortag jedoch mit Abgaben. Hinzu komme der weitere Preisverfall bei Rohstoffen sowie die Wirtschaftsflaute.

Der Euro wurde am Abend schwächer zu 1,3206 Dollar gehandelt. Am Nachmittag hatte die Europäische Zentralbank einen Referenzkurs von 1,3262 Dollar festgestellt hatte. Beobachter begründeten die fortdauernde Schwäche des Euro mit der Aussicht auf eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank am Donnerstag und mit der neuerlichen Flucht von Anlegern aus risikoreichen Anlagen.

Im DAX verbuchten Volkswagen mit einem Minus von 7,7 Prozent auf 240,00 Euro die stärksten Verluste. Deutsche Post gaben 6,0 Prozent auf 9,74 Euro nach. ThyssenKrupp verloren 5,5 Prozent auf 17,50 Euro. Am anderen Ende waren Deutsche Postbank gefragt und verteuerten sich deutlich um 11,7 Prozent auf 14,35 Euro. Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, wonach die Übernahmemodalitäten zwischen der Deutschen Bank und Deutschen Post geändert worden sind. K+S fielen um 5,6 Prozent auf 40,00 Euro.

In der zweiten Reihe führten SGL Carbon die Verlierer mit einem Minus von 9,1 Prozent auf 18,06 Euro an. Premiere fielen um 8,0 Prozent auf 3,00 Euro. IVG Immobilien sanken ebenfalls 8,0 Prozent auf 5,90 Euro. Gesucht waren hingegen Lanxess, die 7,0 Prozent auf 14,73 Euro zulegten. MTU notierten um 4,1 Prozent bei 20,05 Euro fester. Rheinmetall gewannen 3,8 Prozent auf 22,97 Euro.

Im TecDAX beendeten allen voran Draegerwerk den Tag mit Gewinnen. Die Papiere legten kräftig um 7,6 Prozent auf 24,63 Euro zu. Roth + Rau stiegen 3,7 Prozent auf 13,34 Euro. Auf der anderen Seite standen Freenet unter Druck und verloren 6,0 Prozent auf 4,54 Euro. Repower gaben 5,3 Prozent auf 106,85 Euro nach. Leichter notierten auch Conergy, Wirecard und Centrotherm.

(Redaktion)


 


 

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