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Gut gerüstet

Rhein gegen Dramatisierung der Terrorgefahr

(bo/dapd-hes). Der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) hat sich gegen eine Dramatisierung der terroristischen Bedrohungslage in Deutschland gewandt.

"Die Vorgänge vom Wochenende fügen sich in die derzeitige Gefährdungslage ein, auf die wir in den vergangenen Wochen und Monaten wiederholt hingewiesen haben", erklärte der Minister am Montag in Wiesbaden. Konkrete Hinweise auf Anschläge in der Bundesrepublik lägen aber "ausdrücklich nicht vor".

Somit bleibe es dabei, "dass hier nichts verharmlost, aber auch nichts dramatisiert wird. Denn es hilft niemandem, wenn die Menschen in unserem Land unnötig verunsichert werden", fügte der CDU-Politiker hinzu. Die Sicherheitsbehörden seien hervorragend vernetzt und arbeiteten sehr eng zusammen. "Das garantiert einen ständigen Informationsfluss, der uns hilft, die Lage gut einzuschätzen", erklärte Rhein weiter.

Die internationalen Verbindungen würden genutzt, um europa- und weltweite Erkenntnisse zu erhalten. "So können wir der abstrakten Gefahr des Terrorismus wirksam begegnen." Dringend notwendig sei aber die noch ausstehende Einigung über die Vorratsdatenspeicherung. Rhein betonte, die Behörden seien wachsam und "gut gerüstet für die Abwehr möglicher Gefahren".

(dapd )


 


 

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