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Studie

Kaum Stellenabbau für Rhein-Main-Gebiet erwartet

(bo/ddp-hes). Die Betriebe in der Rhein-Main-Region planen offenbar für das Jahr 2010 nur einen geringen Stellenabbau.

Eine Studie des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur sehe einen Beschäftigungsrückgang von 0,4 Prozent bis Ende kommenden Jahres voraus, meldete die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Frankfurt. 60 Prozent der für die Studie im Oktober befragten Betriebe sehen sich demnach nur gering oder gar nicht von der Wirtschaftskrise betroffen. Für das Jahr 2011 wird den Angaben zufolge ein Beschäftigungsanstieg von 1,3 Prozent erwartet.

Am ehesten spürten das Verarbeitende Gewerbe, der Handel und Speditionen die Auswirkungen der weltweiten Krise, teilte die Bundesagentur mit. Im laufenden Jahr hätten vor allem Speditionen und Firmen aus dem Bau- und dem verarbeitenden Gewerbe Kurzarbeit in Anspruch genommen. Insgesamt hätten nur zehn Prozent aller Betriebe zu diesem Mittel gegriffen, von denen wiederum zwei Drittel es weiterhin anwenden wollten. Fast ein Sechstel der befragten Geschäftsführer habe angegeben, dass in ihren Betrieben weniger ausgebildet werde als in den Jahren zuvor.

Während Handwerksbetriebe und Speditionen für das kommende Jahr mit einem Beschäftigungsrückgang rechneten, gehe gerade der Dienstleistungssektor von einem Anstieg aus. Dort würden bei der Zahl der Stellen überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten von 5,2 bis 6,6 Prozent erwartet, teilte die Bundesagentur unter Berufung auf die Studie mit.

(ddp)


 


 

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