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RMV hat sich für 2010 viel vorgenommen

„Alles, was wir 2010 anpacken, soll unseren Kundinnen und Kunden ein Mehr an Qualität bringen“, überschreibt RMV-Geschäftsführer Prof.

Knut Ringat die Aktivitäten des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) im Neuen Jahr, in dem der RMV auch sein 15. Jubiläum feiert: So soll die gesamte Planung des Angebotes an Bussen und Bahnen mit Hilfe einer neuen verbundweiten Erhebung - beispielsweise der zurückgelegten Reisewege, der benutzten Fahrkartenarten und ähnlicher Daten - unterfüttert werden.

Konzeptionelle Untersuchungen des S-Bahnnetzes kommen dazu: Ringat: „Wir wollen nicht nur wissen, was auf den vorhandenen Gleisen an Verkehr möglich ist. Künftig werden wir wissen, was an den Strecken verändert werden muss, damit mehr pünktlicher Verkehr möglich ist.“ Zusätzlich zur Qualität des Netzes sollen für die Fahrgäste weiche Faktoren angepackt werden: Wichtige Anschlüsse sind mit einem besseren Datenaustausch zwischen den Verkehrsunternehmen zu sichern, ebenso die Fahrgastinformationen während der Fahrt. Für eine aufladbare Chipkarte als Fahrkarte wird hart an der Software gearbeitet, die ab 2011 den RMV-Kunden helfen soll, die Hürde „Kauf der richtigen Fahrkarte“ abzusenken.

„Wir versuchen möglichst alle Aspekte rund um die Mobilität unserer Kundinnen und Kunden zu verbessern, denn das Gesamtangebot muss stimmen, von der Haustür zum neuen Bus, mit Umsteigen im sauberen Bahnhof und mit guten Informationen während des gesamten Weges, insbesondere im Störungsfall – den wir uns natürlich alle wegwünschen“ Um bereits jetzt die Informationen während der Fahrt zu verbessern, wurde aktuell das neue mobile Internetportal mobil.rmv.de freigeschaltet: Dabei können die Kunden ihren Aufenthaltsort einfach erfassen lassen, beispielsweise per GPS, oder manuell eingeben. Anschließend werden die nächstgelegene Haltestelle, der zugehörige dynamische Abfahrtszeitplan mit seinen aktuellen Verkehrsmeldungen oder eine Umgebungskarte angezeigt. Selbstverständlich steht den Kunden auch die gewohnte Fahrplanauskunft von der gewählten Haltestelle zur Verfügung.

Ebenfalls dem Standort zugeordnet werden touristische Informationen, Wissenswertes aus Wikipedia und preiswerte Freizeit-Angebote der RMVErlebnisCard. Die Darstellung der im Mobilen Portal gefundenen Ergebnisse passen sich dabei automatisch an das genutzte Endgerät an. So ist die Nutzbarkeit sowohl bei Mobiltelefonen mit einfachem Display als auch bei Smartphones mit berührungssensitiven Bildschirmen optimal. An größeren Verbesserungen im Fahrplan kündigt der Verbund an, ab Ende März, Anfang April auch auf der S-Bahnlinie S3 (Bad Soden – Darmstadt) neue Fahrzeuge vom klimatisierten und durchgängig begehbaren Typ ET 423 einzusetzen. Für den Juni ist geplant, dass alle Züge der S2 (Niedernhausen – Dietzenbach) durch ganz Frankfurt fahren und nicht mehr einige von ihnen wie bisher in den Hauptbahnhöfen von Frankfurt und Offenbach ihre Fahrt beenden.

Der RMV verspricht sich von der dafür eingesetzten neuen Signaltechnik im Frankfurter Tunnel insgesamt eine Stabilisierung der Fahrten. Im Dezember 2010 gibt es mit der VIAS einen neuen Betreiber auf der RMV-Linie 10, die von Frankfurt nach Wiesbaden und durch den Rheingau und das Mittelrheintal bis nach Koblenz in Rheinland-Pfalz führt. Der RMV setzt bei dieser Gelegenheit auf ein neues Angebotskonzept: Bis nach Wiesbaden bleibt es bei den Halten in Höchst und Mainz-Kastel. Von Wiesbaden nach Koblenz werden jedoch künftig alle Züge alle Stationen bedienen, generell im Stundentakt, in den Hauptverkehrszeiten jede halbe Stunde. Zusätzlich werden die Umsteigemöglichkeiten im Wiesbadener Hauptbahnhof verbessert. Der neue Betreiber VIAS setzt 19 neue Triebzüge vom Typ Flirt ein, neun weitere Fahrzeuge desselben Typs wird die Hessische Landesbahn ebenfalls zum Fahrplanwechsel im Dezember auf der Main-Lahn-Sieg-Strecke einsetzen. Da zusätzlich noch ab April auf der S 3 von Bad Soden nach Darmstadt 13 neue S-Bahnfahrzeuge zum Einsatz kommen, werden insgesamt 41 neue Fahrzeuge den Komfort der Fahrgäste im RMV erhöhen.

„Die stets anwachsende Flotte moderner Fahrzeuge, die vorgesehenen Fahrplanänderungen und die genannten größeren, längerfristigen Projekte machen Schritt für Schritt unser Angebot attraktiver“, kündigte RMV Geschäftsführer Prof. Knut Ringat an. „Dass das von den Fahrgästen honoriert wird“, sehen wir auch an den 2009er Ergebnissen innerhalb unseres Qualitäts-Mess-Systems.“ Ringat nannte dazu gute „Schulnoten“, die beispielsweise zur Sicherheit und Sauberkeit verteilt wurden, insbesondere bei den Verkehrsleistungen, die nach Ausschreibungen vom RMV an die Verkehrsunternehmen vergeben wurden. Und objektiv gemessen konnte durch Zusatzverkehre bei Baustellen die Pünktlichkeit im RMV gesteigert werden. Bei den S-Bahnen konnte der zweitbeste Wert seit 2003 ermittelt werden, bei den Regionalzügen sogar der beste seit Erfassungsbeginn 2001.

(Redaktion)


 


 

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