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Fernpipeline

Kali und Salz will Lauge in die Nordsee pumpen

(bo/ddp-hes). Die Einleitung umweltschädlicher Salzlauge in Werra und Weser soll in zehn Jahren der Vergangenheit angehören.

Das Bielefelder «Westfalen-Blatt» (Montagausgabe) berichtete vorab, im Jahre 2020 wolle der Kasseler Düngemittelhersteller Kali und Salz die Lauge über eine 400 Kilometer lange Fernpipeline direkt in die Nordsee pumpen. Damit sei die Reinhaltung der Flüsse Werra und Weser gesichert, schreibt die Zeitung unter Berufung auf den Runden Tisch »Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion«. Für die Nordsee sei die Aufnahme der Salzlauge kein ökologisches Problem.

Die Kosten für die Rohrleitung werden dem Blatt zufolge mit 500 Millionen Euro angegeben. Die Einleitung soll entweder am Jadebusen bei Wilhelmshaven oder nördlich des Vogelschutzgebietes Alte Mellum erfolgen. Einen entsprechenden Vorschlag will der Runde Tisch »Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion« am Dienstag in Kassel unterbreiten. Mitglieder des Runden Tisches sind Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Ländern, Kommunen, Umwelt- und Fischereiverbänden.

Bereits am Montag befassen sich in Hannover die Vertreter der fünf Umweltausschüsse der Landtage der Weseranrainer-Bundesländer Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen mit dem Thema Salzeinleitungen.

(Redaktion)


 


 

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