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Schäfer-Gümbel kritisiert «Bunkermentalität der Parteien»

(bo/ddp-hes). Der designierte hessische SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Thorsten Schäfer-Gümbel, schließt eine Kooperation mit dem derzeitigen geschäftsführenden Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) nicht aus. Dies sei zwar ganz sicherlich nicht seine persönliche Priorität, sagte Schäfer-Gümbel am Montag im Deutschlandfunk. «Aber auch dieses schließen wir nicht aus», betonte er. «Wir müssen in Hessen aus der Bunkermentalität der Parteien insgesamt heraus», forderte er.

Dies gelte dann aber umgekehrt beispielsweise auch für die FDP. Die Liberalen seien mit ihrer «konsequenten Haltung», mit der SPD erst gar nicht in inhaltliche Gespräche zu gehen, auch mitverantwortlich für die hessischen Verhältnisse, sagte Schäfer-Gümbel. Es werde keinen Ausschluss irgendeiner Option geben, fügte er hinzu. Das beinhalte auch eine große Koalition. Zugleich
betonte Schäfer-Gümbel, er habe SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti, die auf eine erneute Spitzenkandidatur verzichtet hatte, gebeten, im Wahlkampf eine aktive Rolle zu übernehmen. Die geplante Neuwahl soll im Januar stattfinden.

(rheinmain)


 


 

Thorsten Schäfer-Gümbel
Bunkermentalität der Parteien

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