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Aktien des Autozulieferers Continental

Schaeffler reicht weitere Conti-Aktien an Banken weiter

(bo/ddp.djn). Der fränkische Familienkonzern Schaeffler hat weitere Aktien des Autozulieferers Continental an Finanzinstitute weitergereicht. Das Frankfurter Bankhaus Metzler habe seinen Anteil an dem Hannoveraner MDAX-Konzern am 8. Januar auf 19,5 Prozent von zuvor knapp 4 Prozent aufgestockt, wie Conti am Mittwoch mitteilte. Am selben Tag hatte die Investmentbank Merrill Lynch laut einer Börsenmitteilung ihre 16,25 Prozent an Conti abgestoßen.

Die Herzogenauracher hatten am 8. Januar das Geld an die Aktionäre überwiesen und so die Übernahme des drei Mal so großen Conti-Konzerns formell abgeschlossen. Unbestätigten Angaben zufolge dürfte Schaeffler dafür rund 8 Milliarden Euro gezahlt haben.

Einen Großteil der übernommenen gut 90 Prozent der Conti-Anteile durfte der Wälzlagerhersteller allerdings nicht behalten. Da sich Schaeffler verpflichtet hatte, in den kommenden vier Jahren nicht mehr als 49,99 Prozent an Conti zu halten, mussten die Franken den Rest an Banken weiterreichen.

Schaeffler besitzt nach eigenen Angaben 49,9 Prozent an Conti und ist damit größter Aktionär bei dem MDAX-Konzern. Neben Metzler hält die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim knapp 5,5 Prozent der Papiere. Ohne Zustimmung Schaefflers dürfen die Geldhäuser gemäß der Vereinbarung die Aktien nicht für weniger als den Übernahmepreis von 75 Euro pro Stück verkaufen. An der Börse war die Continental-Aktie am Mittwoch mit 26,83 Euro nicht einmal mehr halb so viel wert wie die von Schaeffler gezahlten 75 Euro.

(Redaktion)


 


 

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