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Schwankungsanfälligkeit der Börsen hält weiter an

Auch am Freitag änderte sich an der Wall Street wenig – die Achterbahnfahrt der vergangenen Tage setzte sich fort

Die Tagesschwankungsbreite des Dow Jones betrug 563 Punkte, schlussend-lich war ein Minus von 1,4 % auf 8.851 Punkte zu verbuchen. Weiter spielte die Angst vor einer Rezession der US-Wirtschaft eine zentrale Rolle, nicht zuletzt schwache Zahlen vom Immobi-lienmarkt hatten dazu beigetragen. Auch das Konsumentenvertrauen (Uni Michigan) fiel im Ok-tober so stark wie niemals zuvor. Aussagen von Warren Buffet, er würde für sein eigenes PortfolioAktien kaufen, hatte zwischenzeitlich für Kursgewinne gesorgt. In dieser Woche stehen eine gan-ze Reihe von Quartalsberichten zur Veröffentlichung an Beachtenswert sind u.a. American Ex-press, Texas Instruments, 3M, Apple, Biogen, Caterpillar, Dialog Semiconductor, Lexmark Int., Pfizer, U.S.Bancorp, Yahoo, Amazon.com, AT&T, ConocoPhillips, Mc Donald`s, Philip Morris, Wachovia, Dow Chemical, Microsoft, United Parcel Service und US Airways Group. Konjunktur -seitig stehen lediglich wenige Daten zur Veröffentlichung an: Zu nennen sind die US-Früh-indikatoren, der US Chicago Fed National Activity Index, der US State Street Investor Confidence Index, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Verkäufe bestehender Häuser für den Monat September. An der technischen Beurteilung des Dow hat sich zuletzt nichts geändert – die Han-delsrange zwischen 9.400 auf der Ober- und 8.500 Zählern auf der Unterseite hat weiter Bestand. Die Trendfolger bleiben weiter im Short-Modus, entsprechend ist ein erneuter Test auf der Unter-seite eher wahrscheinlich.
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Der Dax ging am Freitag mit einem Kursplus von 3,4 % bei 4.781 Zählern aus dem Handel. Auch hierzulande war die Volatilität stark ausgeprägt, was die herrschende Verunsicherung der Markt-teilnehmer verdeutlicht. Der kleine Verfalltermin an der Eurex und Ängste vor einer globalen Rezession waren dafür ursächlich. Die Aktie der Deutschen Telekom (+10,46 %) führte das Feld der Daxgewinner an, es folgte E.ON (+ 10,30 %). Das Papier von Volkswagen gab nahezu, als größter Verlierer, in gleicher Höhe nach. In dieser Woche werden erneut die Finanzkrise und die mögliche Rezession die Richtung vorgeben. Angesichts der zahlreichen Verwerfungen an den Märkten, wird man verstärkt auf Unternehmensergebnisse achten. Es stehen Namen wie Novartis, Celanese, Ludwig Beck, Roche, Danone, Iberdrola, Schneider Electric, TomTom, Air Liquide, Carrefour, Credit Suisse, comdirekt, Daimler, Fiat, MTU, Praktiker, Re-nault, Peugeot, Scania, Software und Volvo auf der Agenda. Das technische Bild des Dax liefert derzeit unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten. Positiv hervorzuheben ist sicherlich die Tatsache, dass es dem Index gelungen ist, wieder über dem 45-Grad Gann Angel zu schließen. Negativ ist jedoch, dass am Freitag ein sog. bearish Harami entstanden ist, welches Zweifel an einem weiteren, kurzfristigen Anstieg (nachhaltig) aufkommen lässt. Erst wenn die Widerstands-marke von 4.900 Punkten im Dax überwunden wird (auf Schlusskursbasis) besteht eine höhere Chance auf eine Fortsetzung der Erholungsbewegung.

(Christian Schmidt)


 


 

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