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Secur-Gruppe stellt Insolvenzantrag

(bo/dapd-hes). Die in der Immobilienbranche tätige Secur-Gruppe ist zahlungsunfähig und hat einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Wiesbaden gestellt.

Die Unternehmensgruppe betreibt Einkaufscenter und -passagen in acht Städten in Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg, wie ein Sprecher des Insolvenzverwalters BBL Bernsau Brockdorf in Frankfurt am Main am Freitag mitteilte. Insgesamt gehören neun Gesellschaften zu der Gruppe. Von der Insolvenz seien aber nur drei Mitarbeiter der Secur Verwaltungs GmbH betroffen, sagte eine Sprecherin des Insolvenzverwalters.

Den Angaben zufolge ist die Secur-Gruppe zahlungsunfähig, weil eine ausländische Bank infolge der Finanzkrise ihre Kreditzahlungen an das Unternehmen eingestellt hat. Die Einkaufszentren sind laut BBL nicht von der Insolvenz betroffen. Für Kunden ändere sich daher nichts. "Die Mietverträge bleiben selbstverständlich erhalten", sagte der Insolvenzverwalter Georg Bernsau. Sie könnten auch im Falle einer Insolvenz der Zentren nicht gekündigt werden.

"Wir werden alles unternehmen, um die Zentren zu erhalten und weiterzuentwickeln", fügte Bernsau hinzu. Ein erster Schritt dafür sei die Fertigstellung umfangreicher Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, die zum Teil bereits angelaufen seien.

(dapd )


 


 

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