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  • 28.09.2016, 16:14 Uhr
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Sicherheit

Worauf es bei der Auswahl einer Alarmanlage wirklich ankommt

Längst schützen Alarmanlagen nicht mehr nur Privaträume vor Einbrechern. Auch in gewerblich genutzten Gebäuden werden sie immer wichtiger. Doch worauf kommt es bei der Auswahl eigentlich an? Hier gibt es die wichtigsten Informationen im Überblick

Der Aufbau einer Alarmanlage

Grundsätzlich besteht eine Alarmanlage aus vier Teilen, einer Zentraleinheit, mehreren Meldern, einem Signalgeber und einem Bedienelement. Dieser Aufbau ist bei den meisten Modellen gleich, unabhängig davon, ob es sich um einen Brand- oder einen Einbruchsmelder handelt. Die Zentraleinheit nimmt dabei die Signale des Melders auf und leitet sie an den Signalgeber weiter. Wenn sich also beispielsweise jemand unbefugt Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft, wird ein festgelegtes Programm abgespielt, das den Alarm auslöst, Verschlussmechanismen aktiviert und den Geschädigten informiert.

Die Melder übernehmen dabei die Aufgabe, den Einbruch bzw. den Brand zu erkennen. Hierbei handelt es sich je nach Ausführung um Glasbruchsensoren, Radar, Ultraschall oder Infrarotsignale. Die Signalgeber sorgen anschließend dafür, dass der Alarm ausgelöst wird. Dabei handelt es sich je nach Ausführung um einen stillen oder einen lauten Alarm. Der stille Alarm bietet den Vorteil, dass der Täter nichts davon bemerkt, sich in Sicherheit wiegt und besser gestellt werden kann. Der laute Alarm mit zusätzlichem optischem Signal hat in erster Linie abschreckende Wirkung.

Zu guter Letzt gibt es noch das Bedienelement. Damit aktivieren oder deaktivieren Sie die Anlage. Zusätzlich gibt es hier noch weitere Extras wie RFID-Lesegeräte und Zusatzfunktionen. Achten Sie hier beim Kauf vor allem auf eine einfache Bedienbarkeit.

Tipp: Weitere Informationen zur Zusammenstellung einer Alarmanlage finden Sie in diesem Bild-Artikel.

Kabel-, Funk- und IP- Alarmanlagen – die Unterschiede im Überblick

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der bei der Auswahl einer Alarmanlage eine Rolle spielt, ist die Empfangsart. Hier hat man die Wahl zwischen kabelgebundenen Anlagen, Funk-, IP- und Hybrid-Ausführungen. Hier gelten die Ausführungen mit Kabeln gemeinhin als die sichersten. Das gilt nicht nur für die Stromversorgung, sondern auch für die Signalübermittlung. Funk- und WLAN-Anlagen beziehen ihre Signale nämlich aus der Luft. Dabei können schneller Störungen auftreten als bei einer kabelgebundenen Variante. Dafür bieten Funkanlagen aber vor allem in puncto Flexibilität Vorteile. Die Melder können sehr viel freier positioniert werden.

Bei Funkalarmanlagen ist weiterhin darauf zu achten, dass die Batterien der Melder regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Je nach Modell beträgt die Lebensdauer zwischen 0,5 und 4 Jahre. Bei Rauchmeldern, Tür- und Fensterkontakten variieren die Laufzeiten ebenfalls stark. Hier ist es wichtig, dass Sie sich für eine Ausführung entscheiden, bei der ein niedriger Akkustand rechtzeitig angezeigt wird. Eine breite Auswahl findet man beispielsweise bei Taylor Ahauser Gefahrensysteme.

Der richtige Einbruchschutz für Büroräume und Lagerhallen

Auch wenn es mittlerweile eine Vielzahl von Alarmanlagen für Fahrzeuge und andere bewegliche Objekte gibt, bleibt das Gebäude doch einer der Haupteinsatzbereiche. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Zahl der Wohnungs- und Firmeneinbrüche vor allem in Ballungsgebieten seit Jahren ansteigend ist. Entsprechend wichtig ist es, eine Alarmanlage aus den richtigen Komponenten zusammenzustellen.

Zunächst einmal gehören dazu Öffnungsmelder für alle Türen und Fenster. In der Fachsprache verwendet man hierbei auch die Bezeichnung Tür-/Fensterkontakt. Zusätzlich empfiehlt es sich, Fenster mit Glasbruchmeldern zu sichern. Hierbei hat man die Wahl zwischen akustischen, passiven und aktiven Ausführungen. Besonders wichtige Objekte sollten weiterhin mit einem Erschütterungsmelder ausgestattet werden. Sobald ein Einbrecher versucht, sie zu entfernen, geht der Alarm los. Sie eignen sich gut für Laptops, Tresore und wertvolle Gemälde. Wenn beispielsweise aufgrund eines hohen Publikumsaufkommens keine komplette Sicherung des Gebäudes möglich ist, stattet man Räume mit Fenster und Außentüren am besten mit Bewegungsmeldern aus.

Was Sie über Rauch- und Hitzemelder wissen sollten

Ein Gebäude sollte darüber hinaus immer auch ausreichend gegen Brandgefahr abgesichert sein. Hier registrieren Rauch- und Hitzemelder Gefahr, lösen einen Alarm aus und leiten sofort eine Nachricht an die Feuerwehr weiter. Man unterscheidet hierbei zwei Typen, optische und Ionisationsrauchmelder.

Der optische Rauchmelder misst die Stärke des Lichts. Dabei wird der Umstand ausgenutzt, dass durch die Rauchbildung weniger Licht auf die Sensoren gelangt. Es wird gestreut und kraftloser. Die Fotozelle in dem Rauchmelder erkennt dieses charakteristische Lichtmuster und löst an einem bestimmten Punkt den Alarm aus. Darüber hinaus gibt es noch den Ionisations-Rauchmelder. Der kommt heute wegen seiner gesundheitsschädlichen Funktionsweise allerdings nicht mehr zum Einsatz. Er erzeugt nämlich ein schwaches radioaktives Feld und steht immer unter Strom. Wenn sich Rauchpartikel anlagern, wird die Stromzufuhr unterbrochen und der Alarm ausgelöst.

(Redaktion)


 


 

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