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Ski-Heil!

SOS-Tipps für die Skipiste

Sonnenschein und Pulverschnee – da gibt es für viele Sportbegeisterte kein Halten mehr: schnell auf Skier oder Snowboards steigen und mit Schwung den Berg hinunter wedeln. Wer dann gleich mit schnellen Schwüngen, extremer Kurvenlage oder Tiefschneeabfahrten loslegt, tut seinem Körper keinen Gefallen. Denn der muss sich erst an die beim Skifahren typischen Bewegungsabläufe gewöhnen, vor allem dann, wenn er in den Sommermonaten nicht gefordert wurde.

Nach Angaben der Stiftung Warentest verunglücken jährlich rund 60.000 Wintersportler auf der Piste. Um einer Überforderung und damit auch Unfällen vorzubeugen, ist eine gute Vorbereitung wichtig:

Skigymnastikkurse machen fit für lange Abfahrten, Funktionsunterwäsche hält den Körper warm und schützt Muskeln und Sehnen vor dem Auskühlen und Steifwerden. Auch eine Aufwärmphase vor der Abfahrt ist sinnvoll, um z. B. Muskelzerrungen zu vermeiden. Bringt man den Körper vor der ersten Abfahrt in Schwung, verbessert sich nachweislich die schnelle Reaktion in kritischen Situationen. Wer müde wird, sollte besser von den Skiern oder dem Snowboard steigen. Gerade Abfahrten am späten Nachmittag sind laut Unfallstatistik am verletzungsträchtigsten. Rücksichtsvolle, umsichtige Fahrweise – immer dem eigenen Können angepasst und natürlich ohne Promille im Blut – verhindert Zusammenstöße mit anderen Skifahrern. Wenn trotz allen vorbeugenden Maßnahmen doch etwas passiert, ist schnelles Handeln wichtig.

Stumpfe Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen lassen sich mit der PECH-Formel einfach und effektiv selbst behandeln: Pause – Eis – K(C)ompression – Hochlagern. „Also schnell mit Eis oder Schnee kühlen, damit die Schwellung gestoppt wird, dann einen stabilen Verband anlegen und das verletzte Körperteil hochlegen“, rät Dr. Ralf Linke, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin am Orthopädiezentrum München. „Zudem sollten Sportler immer eine Schmerzsalbe wie z. B. Mobilat® DuoAktiv im Reisegepäck haben“, so der Mediziner. Durch das Auftragen einer solchen Salbe lässt sich der Heilungsprozess noch beschleunigen. Die Wirkstoffe können nicht nur den Schmerz lindern, sondern auch Entzündungen hemmen sowie die Rückbildung von Blutergüssen und die Regeneration des Gewebes fördern. Nach dieser Behandlung und einer angemessenen Ruhepause ist man schnell wieder fit für die Piste.

Quelle: Stada GmbH

(Redaktion)


 


 

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